VP-Korosec ad Sozialbericht: Rot-Grün bekommt Rechnung für jahrelange Versäumnisse in Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik präsentiert

Sozialsystem wird weiterhin ungeniert als "Reparaturwerkstatt" missbraucht

Wien (OTS) - Wenig überrascht zeigt sich die Sozialsprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, über die Daten und Fakten im heute präsentierten Wiener Sozialbericht. Der Bericht bestätigt einmal mehr Schwarz auf Weiß, dass Wien unter Rot-Grün redlich bemüht ist, das Sozialsystem mit immer mehr finanziellen Mitteln aus dem Steuertopf auszustatten. Allein für die Bedarfsorientierte Mindestsicherung wird Wien im kommenden Jahr laut Budgetvoranschlag nicht weniger als 470 Millionen Euro ausgeben. Dabei ist in dieser Summe die zu erwartende Nachdotierung noch gar nicht berücksichtigt!

Korosec: "Es ist stets das gleiche Lied: Die Sozialstadträtin muss gegen Jahresende eingestehen, dass man der steigenden Zahl an Anspruchsberechtigten einfach nicht Herr wird. Ein Blick auf die Fakten ist mehr als ernüchternd: Mehr als die Hälfte der Wiener Arbeitslosen hat höchstens einen Pflichtschulabschluss vorzuweisen. Für sie gibt es im "Dienstleistungs-Bundesland" Wien aber kaum Jobs. Das ist kein unerwartetes Ereignis, sondern ein langjähriger Trend. Hier rächen sich die jahrzehntelangen Versäumnisse der Wiener SPÖ-Alleinregierung in der Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik am stärksten."

Rot-Grün ramponiert den Wirtschaftsstandort - die Schadensbehebung wird Jahre dauern!

Die Ankündigungen von der "qualifizierenden" Arbeitsmarktpolitik kommen um Jahre zu spät, kritisiert die VP-Mandatarin. Wiens Stadtregierung hat es verabsäumt, sich bei Zeiten das nötige Rüstzeug anzueignen, um als Jobmotor der Ost-Region zu fungieren. Wer sich seit Jahrzehnten aus ideologischen Gründen in der Bildungspolitik gegen jegliche Steigerung der Leistungsbereitschaft sträubt, darf sich nicht wundern, wenn in der Folge immer größere Summen in das Sozialsystem gepumpt werden müssen.

Es war absehbar, dass aufgrund einer verstärkten Nachfrage nach wissenschaftlichen Berufen im Bereich Technik und Naturwissenschaften sowie bei qualifizierten Gesundheitsberufen der Bedarf an Arbeitskräften mit maximal Pflichtschulabschluss irgendwann nahezu bei Null liegt! Und jetzt wundern sich sowohl Sozial- als auch Wirtschaftsstadträtin, dass sie die Flut an Arbeitslosen und Mindestsicherungsbeziehern/innen nicht mehr bändigen können.

"Mitten in der Wirtschaftskrise gerät Wien leider mehr und mehr ins Hintertreffen und die Stadtregierung muss durch erhöhte Sozialausgaben immer mehr Menschen vor dem Weg in die manifeste Armut bewahren. Dieses Geld fehlt logischerweise bei den Investitionen in die Stärkung des Wirtschaftsstandortes. Viel ungeschickter als die SPÖ und ihr grüner Juniorpartner kann man sich eigentlich nicht mehr anstellen, denn es wird mehrere Jahre dauern, bis diese Scharte wieder ausgewetzt ist. Es wäre daher im Sinne der Menschen in dieser Stadt das Beste, wenn die Damen und Herren von Rot-Grün spätestens 2015 das Feld räumen!", so Korosec abschließend.

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