"matinee" am 1. Jänner - der Auftakt zum "Neujahrskonzert 2013"

Mit Dokumentationen über Franz Welser-Möst, die Balletteinlagen, die Kostüme und die Vorbereitungen zum Konzert der Wiener Philharmoniker

Wien (OTS) - Die ORF-"matinee" blickt am Dienstag, dem 1. Jänner 2013, ab 9.05 Uhr in ORF 2 hinter die Kulissen des Neujahrskonzertes:
Nach der Dokumentation "Schloss Schönbrunn: Das neue Imperium" über den weiten Weg der Restaurierung des Weltkulturerbes (9.05 Uhr) erzählt Christian Tichy, der als Solotänzer, choreographischer Assistent und später als Choreograph viele Neujahrskonzerte begleitet hat, in "Neujahrsgrüße im Walzerschritt" (9.35 Uhr) über Hintergründe und Begebenheiten der Ballettproduktion, die Jahr für Jahr mit Walzer- und Polkaschritt auf einen beschwingten Neujahrstag einstimmt. Um 10.00 Uhr zeigt Felix Breisach in dem Porträt "Franz Welser-Möst" die einzelnen Stationen im Leben eines der bedeutendsten Dirigenten der Gegenwart, und um 10.45 Uhr liefert die neue Dokumentation "Auftakt zum Neujahrskonzert" alle Fakten zum "Konzert der Konzerte". Um 11.15 Uhr heißt es dann "Prosit Neujahr!", wenn die Wiener Philharmoniker den traditionellen Gruß an die Welt entbieten.

"Schloss Schönbrunn: Das neue Imperium" (9.05 Uhr)

Derzeit gibt es 961 Denkmäler in 157 Ländern, die das UNESCO-Prädikat tragen, ein "Weltkulturerbe" zu sein. Nur zwei Stätten finanzieren sich, ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand, selbst: der "Tower of London" und das Schloss Schönbrunn. In Wien wurde der barocke Sommersitz von Kaiserin Maria Theresia vor 20 Jahren einer privaten Kultur- und Betriebsgesellschaft übertragen. Das Projekt ist eine Erfolgsstory! Aus einem abgewirtschafteten Areal wurde ein "Herzeigeobjekt": 6,7 Kilometer restaurierte Fassaden, wieder sprudelnde Brunnen, ein instand gesetztes Interieur. Die Dokumentation schildert den oftmals sehr weiten Weg der Restaurierung und diskutiert die Frage: Wie viele Besucher verträgt das "Weltkulturerbe Schönbrunn"?

"Neujahrsgrüße im Walzerschritt" (9.35 Uhr)

Sie sind unverzichtbarer Bestandteil jedes Neujahrskonzertes: die Tanzeinlagen, die der ORF zur Musik aus dem Musikverein einspielt. International angesehene Choreographen, Tänzer und Kostümbildner haben hier schon ihr Können gezeigt. Die schönsten Schauplätze, die Wien und Umgebung zu bieten haben, vermitteln einem Millionenpublikum Jahr für Jahr einen Eindruck von den architektonischen Schätzen aus vergangenen Epochen. Christian Tichy hat als Solotänzer, choreographischer Assistent und später als Choreograph viele Neujahrskonzerte begleitet. Mit einer Auswahl aus den letzten Neujahrsballetten erzählt er über Hintergründe und Begebenheiten der Ballettproduktion, die Jahr für Jahr mit Walzer- und Polkaschritt auf einen beschwingten Neujahrstag einstimmt.

"Franz Welser-Möst" (10.00 Uhr)

Zum zweiten Mal dirigiert Franz Welser-Möst, seit September 2010 Musikalischer Direktor der Wiener Staatsoper, das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Der Film von Felix Breisach zeigt die einzelnen Stationen im Leben eines der bedeutendsten Dirigenten der Gegenwart - so seine Anfänge in Linz und Wels, seine zweite Heimat Cleveland sowie seine Arbeit in Zürich.

"Auftakt zum Neujahrskonzert" (10.45 Uhr)

Nach seinem erfolgreichen Einstand als Dirigent des Neujahrskonzertes 2011 haben die Wiener Philharmoniker Franz Welser-Möst zum zweiten Mal eingeladen, das Konzert der Konzerte zu dirigieren. An der Wiener Staatsoper haben die Orchestermusiker mit ihrem Generalmusikdirektor seit seinem Amtsantritt mittlerweile einige Premieren erfolgreich über die Bühne gebracht und loben die Zusammenarbeit in höchsten Tönen. In den Ballettnummern der Neujahrsübertragung gibt es ein Wiedersehen mit dem niederösterreichischen Schloss Hof, dessen Erbauer Prinz Eugen 2013 ein stattliches Jubiläum feiert, nämlich seinen 350. Geburtstag. Zum ersten Mal hat ein Brite die Choreographie übernommen: Ashley Page, ehemals erster Solist am Royal Opera House in London und in den vergangenen zehn Jahren Direktor des Scottish Ballet hat zu den Klängen des Walzers "Wo die Zitronen blüh'n" (Johann Strauß, Sohn) und zur "Galoppin-Polka" (Josef Strauß) ein elegant fließendes und ein fröhlich-ausdrucksstarkes Tanzstück für die Solisten des Wiener Staatsballetts entworfen. Johan Engels entwarf dazu mit treffsicherem Geschmack und Stilgefühl die wunderschönen Kostüme.

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