Edgar Mayer ab 1. Jänner 2013 neuer Bundesratspräsident

Vorarlberger ÖVP-Bundesratsmandatar übernimmt den Bundesrats-Vorsitz für das erste Halbjahr 2013

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Am Dienstag, 1. Jänner, übernimmt der Vorarlberger ÖVP-Bundesratsmandatar Edgar Mayer den Vorsitz des Bundesrates für das erste Halbjahr 2013. Hier sein Lebenslauf:

Edgar Mayer wurde am 18. Oktober 1953 in Feldkirch geboren. Nach der Pflichtschulausbildung absolvierte er zunächst die Handelsschule und arbeitete dann als Kaufmann. 1972 leistete er den Präsenzdienst und meldete sich anschließend als UNO-Soldat zum österreichischen Blauhelmbataillon auf Zypern. Nach seiner Rückkehr vom UNO-Einsatz absolvierte der Vorarlberger die Polizeischule in Wien, um anschließend den Beruf des Stadtpolizisten in Feldkirch auszuüben. Nach dem Umstieg in den Verwaltungsdienst kristallisierte sich bald Mayers Vorliebe für soziales Engagement heraus. Er leitete in seiner Heimatstadt zunächst die Abteilung Soziales und Wohnen, danach baute er die Bürgerservicestelle auf, die heute noch als Vorbild für viele derartige Einrichtungen in ganz Europa gilt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. "In dieser Zeit absolvierte ich auch den Diplomlehrgang Sozialmanagement", erinnert sich Mayer, "weil ich im sozialen Engagement meine Berufung gefunden hatte". Von 2003 bis 2006 lenkte Edgar Mayer das Feldkirchner Büro für Ehrenamt, welches verschiedenste Formen des bürgerlichen Engagements in Feldkirch unterstützt.

"In die Politik bin ich dann eher hineingerutscht, das habe ich eigentlich auch nie so angestrebt. Zunächst haben die Gemeindebediensteten einen Obmann gesucht, und bald darauf wurde ich als Gewerkschaftsobmann in eine landesweite Funktion gewählt. 2004 wurde ich dann Bundesrat und damit war mein politischer Weg in die Zukunft eingeschlagen", sagt Mayer. 2011 wurde er Vizepräsident der Arbeiterkammer Vorarlberg, 2012 Landesobmann des ÖAAB.

In der Politik sind Mayer besonders die Themen Familie, Gesundheit und Arbeitnehmergesetzgebung wichtig. Natürlich wird sich Mayer als Bundesratspräsident auch mit dem Thema Bundesratsreform befassen. Er wird sich intensiv dafür einsetzen, dass es in seiner Präsidentschaft zu konkreten Beschlüssen kommt, die den Bundesrat nachhaltig verändern.

In einer Enquete im Parlament wird sich der Bundesrat im April mit dem Thema "Mehr direkte Demokratie - mehr Chancen für die BürgerInnen" auseinandersetzen. Ziel der Enquete ist eine stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Demokratie. "Die Demokratie gehört schließlich den Bürgerinnen und Bürgern und nicht den Politikern", meint Mayer.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Präsidentschaft wird das Ehrenamt sein, wo Österreich eine besondere Rolle im Rahmen der EU einnimmt. Bei einem Hearing im Bundesratssaal wird deshalb der internationale Aspekt der Feuerwehren und deren weitere Entwicklung beleuchtet werden.

Dass ihm ehrenamtliche Funktionen wichtig sind, stellt Edgar Mayer seit langer Zeit selbst unter Beweis. In Feldkirch ist er als Obmann des Mobilen Hilfsdienstes und des Freundeskreis der Vorarlberger Kapuziner aktiv, 2006 fungierte er zudem als Präsident des Feldkircher Lions Clubs.

Edgar Mayer ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und wohnt in Feldkirch.
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