FPÖ-Vilimsky: Flüchtlingscamp - Jetzt auch die Votivkirche räumen

Wien (OTS) - "Die heute Nacht erfolgte Räumung des Zeltlagers im Sigmund Freud Park vor der Wiener Votivkirche kann nur der erste Schritt gewesen sein", sagte der freiheitliche Sicherheitssprecher Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky. Nun müssten auch die restlichen in der Votivkirche verbliebenen Asyl-Aktivisten der staatlichen Betreuung zugeführt werden, forderte Vilimsky.

Auch wenn die Räumung des illegalen Asyl-Campingplatzes viel zu spät erfolgt sei, müsse der Polizei Dank und Anerkennung für ihren sanften und geordneten Einsatz ausgesprochen werden, betonte Vilimsky. Dies, zumal seitens der gewaltbereiten Deutschen Asylaktivisten mit Störaktionen zu rechnen gewesen sei. Es sei daher erfreulich, dass die Polizeikräfte mit Umsicht eine Eskalation der Lager verhindert hätten, so Vilimsky.

Nun sei es aber auch höchste Zeit, die verbleibenden 35 bis 40 Asylwerber, die nach wie vor die Votivkirche besetzt hielten, einer geordneten Betreuung in dafür vorgesehenen Einrichtungen zuzuführen, forderte Vilimsky, für den die Haltung der Caritas unverständlich sei. Spreche man doch dort davon, dass man sich gegen eine Räumung der Kirche ausspreche und "...die Asylwerber dort Schutz genießen". "Ich frage mich ernsthaft, wovor diese Kirchenbesetzer geschützt werden sollen", so Vilimsky. "Haben sie einen Asylgrund, dann werden sie auch Asyl erhalten. Haben sie keinen, dann sind sie illegal aufhältig und müssen das Land wieder verlassen", so Vilimsky. Der "Schutz" der Caritas könne daher nur so interpretiert werden, dass Leuten ohne Asylgrund ein Bleiberecht erpresst werden soll, zeigte sich Vilimsky von der Rechtsauffassung der Caritas irritiert.

Es sei ein Armutszeugnis für den Rechtsstaat, dass er sich von ein paar von Linksradikalen aufgehetzten Asylsuchenden wochenlang auf der Nase herumtanzen lasse. Bei Falschparkern zeige die Staatsgewalt weniger Einsicht, so Vilimsky, der sowohl die Verantwortlichen der Kirche als auch der Polizei aufforderte, diesem erbärmlichen Schauspiel ein Ende zu bereiten.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002