Herzog zu Ludwig: Die Stadt Wien hat mit der Abkehr vom Kategoriemietzins dem Mietenwucher Tür und Tor geöffnet!

Die Stadt Wien muss wieder zum sozialen Wohnbau zurückkehren!

Wien, 27.11.2012 (OTS/fpd) - In vielen Bereichen hat der Wiener Wohnbaustadtrat durchaus recht - auch wenn er, Ludwig, sich gegen den Verkauf der Wiener Gemeindebauten verwehrt. Die FPÖ unterstützt den Wiener Wohnbaustadtrat in seinem Bestreben, die Gemeindebauten auch weiterhin im Eigentum der Wienerinnen und Wiener zu belassen. Aber wenn SPÖ-Stadtrat Ludwig die Preissteigerungen bei den Wiener Mietpreisen anprangert, so dürfe er auch hier nicht die Gemeinde Wien aus der Pflicht lassen, so heute FPÖ-Landtagspräsident Johann Herzog in einer Stellungnahme.

Es war die Gemeinde Wien, die durch die Abkehr vom Kategoriemietzins dem Mietenwucher auch im Bereich der Gemeinde Wien erst Tür und Tor geöffnet habe. Diese Neuorientierung der Stadt Wien war eine Zäsur und auch politischer Sündenfall, denn damit habe sich die Stadt vom sozialen Wohnbau lautstark verabschiedet. Bundeskanzler Werner Faymann hat in seiner Zeit als Wiener Wohnbaustadtrat wiederholt versprochen, dass im Wiener Gemeindebau am Kategoriemietzins festgehalten werde. Nachdem dieses Versprechen der SPÖ einmal mehr gebrochen wurde, müsse der Wiener Wohnbaustadtrat auch einmal deutliche Selbstkritik üben und dürfe nicht nur mit dem Finger auf andere zeigen, so Landtagspräsident Johann Herzog.

Ein weiterer Punkt sei jedoch von Wohnbaustadtrat Ludwig überhaupt nicht angesprochen worden - nämlich die laufend steigenden Betriebskosten, die sowohl die Gemeindebaumieter aber auch die Bewohner im Privathaussektor treffen. Hier sei einzige die Stadt in die Pflicht zu nehmen, da ja genau die Betriebskosten als Inflationstreiber Nummer eins gelten. Hier habe die Stadt die politische, die moralische und auch die soziale Verantwortung endlich entgegen zu wirken. Leider habe SPÖ-Stadtrat Ludwig hier überhaupt keine Antworten gegeben, so Landtagspräsident Herzog abschließend. (Schluß)

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