Krätuer: "LH Wallner argumentiert unredlich zu Katastrophenschutz"

Feurewehren brauchen Entgeltfortzahlung und Bundesheerprofis

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter bezeichnet Aussagen des Vorarlberger Landeshauptmannes Markus Wallner in der Ö1-Radioreihe "Im Journal zu Gast" als stark parteipolitisch geprägt und im Zusammenhang mit dem Katastrophenschutz als unredlich. Kräuter: "Wallner kennt die öffentlichen Erklärungen des Präsidenten des Bundesfeuerwehrverbandes Albert Kern nur zu genau, wonach die Wehrpflicht für den Katastrophenschutz kein Kriterium mehr ist. Auch er weiß, dass bei Ereignissen wie Großbränden, Hochwasser, Lawinen-oder Murenabgänge 90 Prozent des Einsatzes von der Feuerwehr geleistet werden und das Bundesheer nach dem neuen Konzept mit hochspezialisierten Pionieren und Hubschauberstaffeln die Einsätze unterstützt."

Wenn Wallner mehr die Interessen der Vorarlberger Bevölkerung und der Jugend im Ländle und weniger die seiner Partei in den Vordergrund stellen würde, so hätte heute Wallner die Entgeltfortzahlung für Feuerwehrleute im Einsatz forciert und nicht der Beibehaltung der sinnentleerten Wehrpflicht das Wort geredet, kritisiert Kräuter. Auch das professionelle Konzept des bezahlten, freiwilligen Sozialen Jahres müsste Wallner mittlerweile geläufig sein, somit seien auch seine Aussagen zum Zivildienst fragwürdig. (Schluss) mis

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