Jarolim wünscht sich Weihnachtswunder für Flüchtlinge in Österreich

Justizsprecher der SPÖ begrüßt positive Zeichen, die Ministerin Mikl-Leitner neuerdings im Umgang mit Flüchtlingen setzt, wünscht sich aber, dass den Worten nun auch Taten folgen.

Wien (OTS/SK) - Wie in einer Anfrage von Johannes Jarolim an die Bundesministerin für Inneres beschrieben wird, wünscht sich der Justizsprecher der SPÖ einen anderen Umgangston mit Flüchtlingen in Österreich. Der Leiter der Erstaufnahmestelle Ost, Traiskirchen, Franz Schabhüttl, erntet Kritik für seine menschenverachtenden Aussagen, in denen er Asylwerber pauschal als von einer Schleppermafia zugeliefert bezeichnet und für seine Art das Aufnahmezentrum zu führen, die von Schikanen geprägt zu sein scheint:
"Es gibt laufend Vorwürfe und Beschwerden wegen Schabhüttls schikanöser Art die Erstaufnahmestelle zu führen. In Österreich wollen wir aus ihrer Heimat Geflohene eben nicht wie im Straflager halten. Wir bekennen uns zu den humanistischen Werten der Genfer Konvention", sagte Jarolim. ****

Der Jargon im Zusammenhang mit Flüchtlingen dürfe nicht verrauhen, man müsse weitere Schritte zur Versorgung und Integration setzen und mit den Vorurteilen aufräumen, dass Asylwerber hergeschleppte Kriminelle seien. Zwei neue Sonderkommissionen zur Bekämpfung von Schlepperei zu schaffen sei begrüßenswert, man dürfe aber nicht vergessen respektvoll und menschlich mit den Asylwerbern umzugehen:
"Wir brauchen dringend jemanden in der Erstaufnahmestelle Traiskirchen, der die völkerrechtlichen Verpflichtungen durch die Genfer Konvention in die Praxis umsetzt und mit Flüchtlingen so umgeht, dass es der österreichischen Gesellschaft würdig ist", sagte Jarolim. (Schluss) mis

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