Kulturpass präsentiert dichtes Programm in den Weihnachtstagen

Mailath: 25.000 Kunstinteressierte profitieren

Wien (OTS) - "Der Zugang zu Kultur ist nicht immer leicht, vor allem dann nicht, wenn sie zu einer finanziellen Frage wird. Die Initiative "Hunger auf Kunst und Kultur" bringt seit Jahren Interessierte mit dem Kulturpass bei freiem Eintritt in Kinos, Theater und Museen. Derzeit ist ein Höchstand mit 25.000 Menschen erreicht, die von diesem Angebot profitieren. Gerade über die Weihnachtsfeiertage bieten viele kulturpartner von 'Hunger auf Kunst und Kultur' ein dichtes Programm", so Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny.

"Gerade zu Weihnachten hilft der Kulturpass Menschen mit wenig Geld. Sie können so ins Kino gehen oder eine Ausstellung besuchen. Zu Weihnachten kommt dem Kulturpass besondere Bedeutung zu", so der Sozialexperte Martin Schenk von der Armutskonferenz und Mitbegründer der Aktion. "Viele sind gerade in dieser Zeit sehr einsam. Ein Theater- oder Ausstellungsbesuch ermöglicht es, unter Leute zu kommen."

Die Aktion "Hunger auf Kunst und Kultur" öffnet die Türen zu Kino, Ausstellungen oder Theater für alle. Mit dem Kulturpass erhalten Menschen in finanzieller Not freien Eintritt in aktuell 180 kulturelle Einrichtungen in Wien. Zu Gute kommen soll diese Aktion Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, die Mindestsicherung oder Mindestpension beziehen, Menschen mit Notstandshilfe und Flüchtlingen. Die Vergabe des Kulturpasses wird über das Netzwerk der Armutskonferenz, über viele soziale und karitative Hilfsorganisationen und Betreuungsstellen und das Arbeitsmarktservice sichergestellt.

Utl.: Wien: 25.000 KulturpassbesitzerInnen - 55.000 ausgegebene Kulturpasstickets

Allein in Wien gibt es aktuell 180 Kulturpartner und ca. 25.000 KulturpassbesitzerInnen. Im Jahr 2011 wurden mehr als 55.000 Tickets an Wiener KulturpassbesitzerInnen ausgegeben.
Die Aktion "Hunger auf Kunst und Kultur" wurde 2003 von Schauspielhaus Wien in Kooperation mit der Armutskonferenz initiiert, um die Türen und Tore zu Kunst und Kultur auch für sozial benachteiligte Menschen zu öffnen. Über 580 Kulturbetriebe in sechs Bundesländern haben ein Zeichen der Solidarität gesetzt und unterstützen die Aktion.

Utl.: Die Kulturpartner

Jede Kultureinrichtung, die Partner der Aktion ist, ermöglicht KulturpassbesitzerInnen einen unentgeltlichen Eintritt. Sie ist für die Finanzierung dieser Karten u.a. durch Spenden von Privatpersonen, Institutionen oder Sponsoren selbst verantwortlich. In jenen Kultureinrichtungen, die über begrenzte Sitzplätze verfügen, sind in der Regel Kontingente für KulturpassbesitzerInnen vorgesehen. Der/die KulturpassbesitzerIn kann bzw. muss reservieren.

Utl.: "Hunger auf Kunst und Kultur" in den Bundesländern

In Österreich haben sich die Bundesländer Salzburg, Steiermark, Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg und die Stadtgemeinde Tulln der Aktion "Hunger auf Kunst und Kultur" angeschlossen. Seit 2007 wird die Aktion von der Stadt Wien unterstützt.

Utl.: "Hunger auf Kunst und Kultur" hat Vorbildcharakter

Die Idee hat auch über die Grenzen Österreichs hinaus Nachahmer gefunden. In Jena (2007), Frankfurt (2008), Stuttgart (2010), Darmstadt (2010) und Luxemburg (2010) haben sich in den letzten Jahren Initiativen gebildet, die das Modell des "Kulturpasses" aufgegriffen und in ähnlicher Form umgesetzt haben.

Alle Termine finden sie im Anhang.

www.hungeraufkunstundkultur.at

Rückfragen & Kontakt:

Daniel Benyes
Mediensprecher des Stadtrates für Kultur und Wissenschaft
Friedrich Schmidt-Platz 5, 1082 Wien
Tel.: 01/4000 81192
daniel.benyes@wien.gv.at

http://www.mailath.at
www.facebook.com/andi.mailath

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