FPÖ: Belakowitsch-Jenewein fordert nach Kamera-Affäre Rücktritt der Tilak-Geschäftsleitung

Schwere Gefährdung der Intimsphäre von Patienten und Mitarbeitern

Wien (OTS) - "Es ist eine Ungeheuerlichkeit sondergleichen, was den Patienten der Tilak zugemutet wurde", kommentiert FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein die sonderbaren Vorgänge in Innsbruck. Ohne den Betriebsrat, die Datenschutzkommission oder wenigstens den Datenschutzbeauftragten zu informieren, wurde an der Urologie-Klinik eine Kamera installiert, welche die Patienten beim Gang zur Toilette, in den Operationssaal und sogar in jenen kleinen Raum, in welchem sich Männer zur Spermienabgabe zurückziehen, aufnimmt.

"Da sie auch nicht erkennbar war, stellt diese illegal montierte Kamera eine schwere Gefährdung der Intimsphäre von Patienten, aber auch von Mitarbeitern dar. Besonders unverschämt ist die Rechtfertigung der Tilak. Dieses Vorgehen damit zu entschuldigen, dass es zu Diebstählen im Operationssaal gekommen sei, schlägt dem Fass den Boden aus", hält Belakowitsch-Jenewien fest.

Fehler zu machen, sei die eine Sache, diese aber mit lächerlichen Begründungen zu rechtfertigen, mache diesen Fehler noch gravierender. "Ein solches Vorgehen schreit nach personellen Konsequenzen, die Geschäftsleitung der Tilak hat nach einer solchen Vorgehensweise geschlossen zurückzutreten", fordert die freiheitliche Gesundheitssprecherin.

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