ÖVP Wien: Dank Kontrollamtsbericht endlich Schluss mit Blockade gegen sinnvolle Reformen im Wiener Krankenanstaltenverbund?

Seit 2008 wird an Integration des arbeitsmedizinischen Dienst des KAV in die MA 3 herumgedoktert

Wien (OTS) - Heftige Kritik an der völlig untauglichen Organisationsstruktur des arbeitsmedizinischen Dienstes des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) üben die VP-Mandatare LAbg. Ingrid Korosec und LAbg. Karin Holdhaus nach der heutigen Sitzung des Kontrollausschusses.

Der Prüfbericht über die Organisation der Arbeitsmedizin hat deutlich aufgedeckt, dass in der MA 3 im Bereich des Bedienstetenschutzes eine funktionierende Struktur für den arbeitsmedizinischen Dienst vorhanden ist, während die Organisationsform im KAV de facto völlig ungenügend ist. Die Empfehlung des Kontrollamtes, künftig die Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmediziner in den Spitälern und Pflegeheimen organisatorisch der MA 3 zuzuordnen, ist daher völlig richtig und sollte auch so rasch wie möglich umgesetzt werden.

"Es kann nicht sein, dass man im Gesundheitsressort mit Vehemenz untaugliche Strukturen verteidigt, denn ein funktionierender arbeitsmedizinscher Dienst ist in der heutigen Zeit in Hinblick auf Sicherheit und Gesundheitsprävention am Arbeitsplatz unerlässlich. Es war dringend notwendig, dass das Kontrollamt mittels Prüfbericht an der richtigen Stelle den Finger in die Wunde gelegt hat. Die für Anfang des nächsten Jahres geplanten Gespräche zwischen den Stadträtinnen Frauenberger und Wehsely sollten daher nun rasch zu einer konstruktiven Lösung führen, denn die Beschäftigten des KAV haben lange genug den Stillstand in diesem Bereich ertragen müssen", so die beiden VP-Mandatarinnen abschließend.

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