FPÖ: Strache: Ja zur Wehrpflicht!

Berufsheer bedeutet: Mehr Geld für weniger Leistung auf allen Ebenen

Wien (OTS) - Heute in einem Monat, am 20. Jänner 2013, findet die Volksbefragung über die Wehrpflicht statt. FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache sprach daher in seiner heutigen Pressekonferenz offiziell die Empfehlung aus, für die Wehrpflicht zu stimmen. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass er die Arbeit des Komitees "Einsatz für Österreich" unterstützt, dem Persönlichkeiten wie Veit Sorger, Claus Raidl, der ehemalige Vizekanzler Pröll, der ehemalige oberösterreichische Landeshauptmann Josef Ratzenböck oder die Skilegende Karl Schranz angehören. Dieses Komitee leiste hervorragende Aufklärungsarbeit und trage auch seinen Teil dazu bei, dass die Volksbefragung am 20. Jänner 2013 pro Wehrpflicht ausgehen werde, wovon Strache überzeugt ist.

Das SPÖ-Berufsheer sei viel teurer als die Wehrpflicht, betonte Strache. Hilfe bei Naturkatastrophen sei nicht mehr gesichert, der Ausfall der Zivildiener bedrohe die Rettungs- und Hilfsorganisationen. "Also: Mehr Geld für weniger Leistung auf allen Ebenen. Eigentlich unvorstellbar, aber genau dieses Prinzip wird vorangetrieben", so der FPÖ-Chef. Die Einführung eines Berufsheers wäre außerdem ein weiterer Schritt weg von der Neutralität und die Eintrittskarte in die NATO. Die Neutralität habe Österreich in schwierigen Zeiten viel Sicherheit gegeben. So solle es auch bleiben. "Wir wollen nicht in internationale Konflikte hineingezogen werden, sondern die Tradition des Vermittelns beleben", erklärte Strache. "Die neutrale Schweiz hat alle Konflikte und Kriege in Europa gut überstanden. Das sollte uns Vorbild sein."

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