Beliebtheit moderner Öl-Brennwerttechnik hält auch 2012 an

Heizölpreis im Jahresverlauf stabil - Preisrückgang seit Oktober um 7 Prozent

Wien (OTS) - Das zu Ende gehende Jahr 2012 war für die Steigerung der Energieeffizienz in Österreichs Heizkellern überaus erfreulich. Knapp 5.500 neue Förderanträge für eine moderne Öl-Brennwerttechnik wurden gestellt. Und bei einer Befragung jener Ölheizungsbesitzer, die bereits in den letzten Jahren ihre Ölheizung modernisiert haben, zeigt sich eine sehr positive Tendenz: 29% der Anlagen sparen mehr als 40%, immerhin 34% der Befragten gaben an, mehr als 30% einzusparen. Dabei sind 98,4% aller Teilnehmer mit der neuen Anlagen zufrieden oder sehr zufrieden. Seit Oktober sinkt der Heizölpreis und das trotz der derzeit starken Nachfrage anlässlich des Beginns der Kälteperiode.

Martin Reichard, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) fasst das erfolgreiche Jahr zusammen: "Ölheizungen sind auch weiterhin eine sehr beliebte Heizform, vor allem im ländlichen Bereich. Der aktuelle Vollkostenvergleich beweist, dass die moderne Öl-Brennwerttechnik auch beim Preis gut liegt. Denn Fakt ist, der Komplettumbau eines bestehenden Systems ist immer teurer, als eine Umrüstung. Ein neues Öl-Brennwertgerät spart nicht nur schlagartig bis zu 40 Prozent Energie ein, sondern rentiert sich, aufgrund der vergleichsweise geringen Anschaffungskosten, bereits nach wenigen Jahren."

Knapp 5.500 Anträge auf Förderung gestellt

Alleine 2012 haben knapp 5.500 Haushalte einen Antrag auf Förderung des Kesseltausches gestellt. Seit Beginn der Förderaktion wurde somit die Modernisierung von über 23.000 Ölheizungsanlagen beantragt. Das Einsparungspotenzial ist aber lange noch nicht ausgeschöpft.

Rund 730.000 österreichische Haushalte heizen mit Heizöl extra leicht. Viele der Anlagen sind veraltet und daher sanierungsbedürftig. Etwa 80 Prozent der bisher getauschten Kessel waren älter als 20 Jahre. Das bedeutet, es wird genau dort gefördert, wo das Einsparungspotenzial am größten ist - bei den besonders alten, ineffizienten Geräten. Die Förderaktion läuft auch 2013 weiter.

Freiwillige Energieeffizienzmaßnahmen werden fortgeführt

Bis 2016 sollen im Ölheizungsbereich gemäß freiwilliger Vereinbarung zwischen der österreichischen Mineralölwirtschaft und dem Wirtschaftsministerium 2.100 GWh Energie eingespart werden. Diese Summe der Einsparungen entspricht ungefähr der Jahresproduktion aller österreichischen Windkraftwerke - und das ohne Verwendung von Steuergeldern.

Die neue Energieeffizienz-Richtlinie 2012/27/EU sieht eine Reduktion des Endenergieverbrauchs bis 2020 um 20% vor. Die Umsetzung in österreichische Gesetzgebung soll noch im kommenden Jahr erfolgen. IWO als Vertreter der Mineralölwirtschaft wird im Sinne von allen Betroffenen danach trachten, die bestmögliche Lösung im Sinne der Energieeffizienz zu finden. Eine maßgebliche Rolle wird dabei die Förderaktion der Heizen mit Öl GmbH spielen.

Über IWO-Österreich

Das IWO-Österreich, Institut für Wärme- und Oeltechnik, ist eine zentrale Informations- und Beratungseinrichtung der österreichischen Mineralölwirtschaft. Kernaufgabe des Kompetenzzentrums für Heizfragen ist es, die Vorzüge der modernen Ölheizung einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen. Mitglieder des IWO-Österreich sind zahlreiche Unternehmen aus den Bereichen Mineralölindustrie, Energiehandel, Kesselindustrie, Installationsunternehmen, Wirtschaftskammern, Tankhersteller und Kaminwerke.

Nähere Informationen unter www.iwo-austria.at.

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