BZÖ-Bucher: 56.000 öffentlich Bedienstete mehr als 2004

Wien (OTS) - In Österreich gibt es heute um 56.000 öffentlich Bedienstete mehr als noch vor acht Jahren. Das zeigt der aktuelle Einkommensbericht des Rechnungshofes auf. "Österreich ist überreguliert und die Zahl der Staatsdiener explodiert. Statt an der Verwaltung zu sparen, wird das System künstlich aufgebläht und der Amtsschimmel immer fetter. Das BZÖ verlangt hier endlich die Umsetzung der längst überfälligen Verwaltungsreform und damit verbunden eine Reduzierung der Anzahl der öffentlich Bediensteten", so BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher.

Zwar ist laut Rechnungshof die Zahl der Beamten zwischen 2004 und 2011 von 249.294 auf 213.727, also um rund 35.500 Stellen, gesunken. Im gleichen Zeitraum stieg aber die Zahl der Vertragsbediensteten um 91.713 auf mittlerweile 331.280 an. Im Vergleich dazu ist die gesamte Donaumonarchie um 1880 mit rund 100.000 Beamten ausgekommen. Bucher:
"Nicht die Beamten die großteils hervorragende Arbeit leisten sind schuld, sondern die Bürokratie, die sich selbst immer mehr ausdehnt und jeden Lebensbereich unter ihre Kontrolle bringen will". Der BZÖ-Chef erinnert an ein Zitat von Sir Karl Raimund Popper. "Der größte Feind der Demokratie ist die Bürokratie". "Und diese Bürokratie zahlen wir Österreicher auch noch mit unseren Steuergeldern. Der Speck muss weg", so Bucher.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0002