FPÖ-Mölzer: Mit Zypern zeigt sich ein weiteres Mal, dass der Euro eine Fehlkonstruktion ist

Südeuropäische Länder sind nicht in der Lage, an Währungsunion teilzunehmen - Aus IWF-Forderung nach Schuldenschnitt für Zypern sind Konsequenzen zu ziehen

Wien (OTS) - Immer deutlicher zeige sich, dass die südeuropäischen Länder nicht in der Lage sind, am Euro teilzunehmen, sagte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zu Medienberichten, wonach der Internationale Währungsfonds einen Schuldenschnitt für Zypern fordere. "Zwar ist Zypern kleiner als Griechenland, weshalb die Auswirkungen auf die Eurozone viel geringer sind, aber dennoch ist die Forderung des IWF ein Warnsignal, das ernst zu nehmen ist", hielt Mölzer fest.

Mit der Forderung des IWF bestätigten sich auch ein weiteres Mal die Warnungen der Freiheitlichen, die von Anfang darauf hingewiesen haben, dass die Währungsunion in ihrer derzeitigen Form nicht funktionieren könne, so der freiheitliche EU-Mandatar. "Die Währungsunion wird immer mehr zu einer Umverteilungsaktion, und wie der Schuldenschnitt für Athen, dem nun ein weiterer für Zypern folgen könnte, beweist, auch zu einer riesigen Geldvernichtungsmaschine. So kann es nicht weitergehen", betonte Mölzer.

Angesichts des Ernstes der Lage sei es absolut unverständlich, dass das EU-Establishment weitermache wie bisher, meinte der freiheitliche Europaabgeordnete. "Die bisherigen Konzepte zur Lösung der Eurokrise haben sich als unwirksam erwiesen, und mit dem Zuwarten in der Hoffnung, dass sich die Lage von alleine bessert, wird sich auch nichts ändern. Deshalb muss endlich auf die unterschiedlichen Wirtschaftsethiken in Nord- und Südeuropa Rücksicht genommen werden, weshalb die Eurozone zu teilen ist", schloss Mölzer.

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