FP-Gudenus: Wiener U-Bahn muss endlich sicher werden!

Vergewaltigung einer 23-Jährigen muss sogar die Häupl-SPÖ aufrütteln

Wien (OTS/fpd) - Die Hälfte der österreichischen Straftaten findet in Wien statt. Die U-Bahn und deren Stationen sind zu Zentren von Bettlern, Taschendieben, Schlägern, Drogenhändlern und, wie das jüngste Beispiel zeigt, auch von Schwerstkriminellen verkommen. Wie hinlänglich bekannt, verschließt die Häupl-SPÖ davor die Augen, profiliert sich maximal in Verständnis für die Täter, die doch von der "bösen Gesellschaft" zu dem gemacht worden wären, was sie sind.

"Wir haben schon längst ein Sicherheitskonzept vorgelegt, dass viele abscheuliche Verbrechen verhindert hätte", ist sich Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus sicher. SPÖ und Grüne hätten aber bislang jedes massive Vorgehen gegen Täter verhindert. Gudenus: "Ich hoffe, dass zumindest die Vergewaltigung einer 23-Jährigen die Wiener SPÖ endlich aufrüttelt."

Gudenus erneuert die Forderungen der Wiener FPÖ:

  • Die 80 Polizisten, die derzeit täglich in den Stationen kontrollieren, werden nur als billige Unterstützung für Schwarzkappler missbraucht, die ja kein Anhalterecht haben. Nötig ist aber eine effektive U-Bahn-Polizei, die tatsächlich Verbrechen bekämpft.
  • An den Eingängen zu den Stationen muss es Zugangssperren geben, die man nur mit einem Fahrschein überwinden kann. So etwas gibt es etwa in London oder in Barcelona. So eine Sperre würde Rauschgiftsüchtige, Bettler und viele Kriminelle davon abhalten, in Stationen herumzulungern und dort ihren üblen Geschäften nachzugehen. Das zeigen die internationalen Beispiele.
  • Die Videoüberwachung muss stark ausgeweitet werden - nicht nur in den U-Bahnen und den Stationen, sondern auch auf Plätzen und in Gemeindebauten. Die gewonnenen Daten sollen für 48 Stunden gespeichert werden.
  • Es muss deutlich mehr Notrufsäulen über die ganze Stadt verteilt geben, damit Opfer oder Zeugen rasch Hilfe herbeirufen können.
  • Bürgermeister Häupl muss endlich seine bislang leeren Versprechen wahr machen: Wir fordern mindestens 1.000, besser noch 1.500 Polizisten mehr für Wien!
  • Es muss endlich eine 1.000 Mann starke Sicherheitswacht eingerichtet werden, welche die Polizei entlastet und ermöglicht, dass sie anstatt sich um Kleinkram zu kümmern, verstärkt Verbrechen bekämpft. Vorbild sollte der Ordnungsdienst der Stadt Linz sein.
  • Zudem braucht es einen eigenen Sicherheitsstadtrat, der in enger Zusammenarbeit mit dem Innenministerium alle sicherheitsrelevanten Maßnahmen der Stadt koordiniert und auch für die Sicherheitswacht verantwortlich ist.

Gudenus: "Unser Konzept harrt nur der Umsetzung. Häupl soll von seinem hohen Ross heruntersteigen und endlich unsere vernünftigen Ideen umsetzen." (Schluss)

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