RfW-BO Amann: Fekter muss "Golden-Handshake"-Pläne in der Monopolverwaltung (MVG) stoppen!

Dem Vernehmen nach plane die MVG rund 25 Prozent der Beleg- schaft in den Vorruhestand bringen, bei reduziertem Bezug "spazieren" gehen zu lassen und neue Mitarbeiter einzustellen.

Wien (OTS) - "Während bei den Beschäftigten in der Normalwirtschaft über eine weitere Anhebung des Pensionsantrittsalters diskutiert wird, nimmt es die österreichische Bundesregierung im eigenen Bereich offensichtlich damit nicht sehr ernst", kritisiert heute RfW-Bundesobmann Fritz Amann. Jüngstes Beispiel sei die Monopolverwaltung GmbH, in 100 Prozent Eigentum des Finanzministeriums. "Dort beabsichtigt dem Vernehmen nach Geschäftsführerin Tina Reisenbichler - in ihrer Freizeit ÖVP-Politikerin - rund 25 Prozent der Belegschaft in den Vorruhestand zu bringen: Personen, der Jahrgänge, 1957 bis 1962 sollen kollektiv dazu gebracht werden, "freiwillig" auszutreten, und dann bei reduziertem Bezug "spazieren" zu gehen. Im Gegenzug sollen neue, jüngere Mitarbeiter eingestellt werden", so Amann.

Vorerst scheine die Monopolverwaltung für dieses "Vorruhestandsmodells" die Gruppe der über einen Arbeitsleihvertrag von der ehemaligen Austria Tabak in der Monopolverwaltung beschäftigten Mitarbeiter im Visier zu haben. Die Zeit bis zum regulären Pensionsantrittsalter solle ihnen finanziell "ausgeglichen" werden. "Bezahlen müssten dies alles die österreichischen Trafikanten mit ihrer Tabakmonopolabgabe und der österreichische Steuerzahler, da die Gewinnabfuhr durch diese Maßnahme an das Finanzministerium erheblich reduziert wird", so Amann. Es sei auf jeden Fall interessant zu erfahren, was der Aufsichtsrat von solchen Plänen halte, in dem immerhin auch Beamte des Finanzministeriums sitzen.

Amann fordert von Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) sofortige Aufklärung über die Vorgänge, sie müsse ein solches "Projekt" umgehend stoppen. "Tut sie dies nicht, dann schädigt sie gemeinsam mit ihrer Parteifreundin Reisenbichler das Vermögen der Monopolverwaltung und damit der Republik Österreich", so Amann.

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