ARBÖ Oberösterreich: Keine Gnade für falschparkende "Christkindln"

Wer ohne Befugnis auf einem Behindertenparkplatz steht, bricht das Gesetz

Wien (OTS) - Das letzte Advent-Wochenende naht und wird noch einmal unzählige "Christkindln" zum Weihnachtsshopping locken. Ladezonen, Halte- und Parkverbote mit der Zusatztafel "ausgenommen Ladetätigkeit", werden die einzigen, nicht verstellten "Parkplätze" in den Geschäftsstraßen sein. Der ARBÖ warnt: Wer dort unerlaubt parkt, wird gnadenlos abgeschleppt.

Auch wer in zweiter Fahrspur, in Hauseinfahrten, in Taxizonen oder auf Behindertenparkplätzen parkt, muss damit rechnen, dass man das Weihnachtsbudget auf andere Weise ausgibt - denn die Kosten für die Abschleppung sind beträchtlich! "In der Hektik und dem Einkaufsstress übersehen viele Autofahrerinnen und Autofahrer oft Parkverbote - sind froh endlich einen vermeintlichen Parkplatz gefunden zu haben. Dass es sich dabei auch um einen Behindertenparkplatz handeln kann ist im Einkaufswahn oft nicht wichtig", so Thomas Harruk, CMC, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Oberösterreich. Der ARBÖ appelliert daher an alle Autofahrer: "Behindertenparkplätze sind für Menschen ohne Behinderung tabu!"

Menschen mit Behindertenausweis können in ganz Österreich kostenlos parken. Das ist ein Recht. Wer sich ohne Befugnis auf einen Behindertenparkplatz stellt, bricht das Gesetz, ruft der ARBÖ in Erinnerung. Allerdings haben Inhaber des Behindertenausweises auch die Pflicht, den Ausweis deutlich sichtbar im Auto zu platzieren. Der Behindertenausweis nach Paragraf 29 b wird von den Bezirkshauptmannschaften ausgestellt und ist nicht zu verwechseln mit Behindertenausweisen des Bundessozialamtes.

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