"Schauplatz Gericht" am 21. Dezember: "Gespannte Verhältnisse"

Wien (OTS) - In der "Schauplatz Gericht"-Folge "Gespannte Verhältnisse" geht es am Freitag, dem 21. Dezember 2012, um 21.20 Uhr in ORF 2 um alltägliche kleine Probleme, die unvermutet zu heftigen Streitereien anwachsen. Peter Resetarits, Nora Zoglauer und Ludwig Gantner haben drei solche Fälle bei Gericht dokumentiert:

Der vier Jahre alte Kater Helli streunt gerne herum, am liebsten in Nachbars Garten. Dort steht ein großes Kaninchengehege. Im Sommer 2009 erwischte die Nachbarin Helli dabei, wie er auf eines ihrer Kaninchen einbiss. Sie behauptete, dass zwei tote und ein schwerverletztes Kaninchen auf das Konto von Helli gingen. Sie klagte die Halter des Katers auf Unterlassung: Das Gericht solle verbieten, dass Helli nochmals auf ihr Grundstück eindringt.

Fritz L. aus Deutschland hat sich in Dolintschitschach in der Nähe von Bleiburg niedergelassen. Doch als "Zuagroaster" hat er es in Kärnten nicht leicht, sagt er. Vor allem das Verhältnis zu Herrn T., seinem Nachbarn, sei sehr gespannt. Der mache ihm das Leben zur Hölle, beschwert er sich. Mit wüsten Beschimpfungen - meist unter der Gürtellinie. Außerdem müsse er sich immer wieder anhören, er sei ein arroganter, geiziger Deutscher. Um zu seinem Haus zu kommen, muss Herr L. über einen Privatweg des Herrn T. fahren. Mit dem Vorbesitzer hätte es deshalb nie Probleme gegeben, doch Herr T. verlangt jetzt 10.000 Euro für die Zufahrt. Fritz L. spricht von Erpressung und will das Wegerecht gerichtlich durchsetzen.

Um Gewichtsprobleme geht es bei Frau C.: Sie hatte in den vergangenen Jahren wegen einer Schilddrüsenerkrankung deutlich zugenommen. In einem Zeitungsinserat hatte sie dann motivierende "Vorher-nachher"-Fotos von einstmals pummeligen Damen gesehen, die scheinbar ohne große Anstrengung Traummaße erreichten. Sie unterschrieb einen Vertrag bei einem Schlankheitsstudio. Und wunderte sich bald über das Programm: Sie wurde in einer Kunststoffkabine mit heißer Luft angeblasen und zum Schwitzen gebracht. Eine Ärztin riet ihr von dieser Behandlung ab. Frau C. wollte aus dem Vertrag aussteigen, die Firma ist aber bekannt dafür, dass sie ihre Kunden nicht leicht aus einem Vertrag entlässt und klagte 2.120 Euro ein. Frau C. ließ sich aber nicht einschüchtern und musste vor Gericht.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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