WKÖ: Vereinbarkeit von Beruf und Familie forcieren

Vorschläge zur Pflege-Reform Grundlage für weitere Diskussion

Wien (OTS/PWK945) - "Mit ihrem familienpolitischen Schwerpunkt setzen Vizekanzler Michael Spindelegger und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner einen wichtigen und zukunftsweisenden Akzent", betont Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Das Ziel, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern und die Frauenerwerbstätigkeit zu steigern, sei gerade jetzt ein wichtiges gesellschaftspolitisches Signal, aber auch ein unerlässliches Instrument, um dem wachsenden Fachkräftemangel zu begegnen.

"Mit Maßnahmen zum bedarfsgerechten Ausbau der Kinderbetreuungsquote unterstützen Spindelegger und Mitterlehner langjährige Forderungen der Wirtschaft. Der Ausbau qualitativ hochwertiger und landesweiter Kinderbetreuungseinrichtungen muss zügig vorangetrieben werden. Nur so kann die Vereinbarkeit von Beruf und Familie tatsächlich gelebt werden", so Gleitsmann. Bei den Familienleistungen sei es jetzt wichtig, eine nachhaltige Ausrichtung im Auge zu behalten, sodass auch die nächste Generation im Mut zur Familiengründung bestärkt werde.

Zu den ebenfalls heute, Mittwoch, präsentierten Vorschlägen im Bereich der Pflege merkte Gleitsmann an, dass man einen Schritt in Richtung einer Pflege-Strukturreform vorgenommen habe. Fragen der Finanzierung der Pflege über 2016 hinaus seien aber nicht endgültig aus der Diskussion genommen. Die nun vorgestellten Eckpunkte (Steuerfinanzierung, die bereits akkordierte Verlängerung des Pflegefonds bis 2016 sowie eine Überführung dieser Übergangs- in eine Dauerlösung) stellen aus Sicht der Wirtschaft eine Grundlage für weitere entscheidende Schritte hin zu einer echten Strukturreform dar. (PM/US)

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