FP-Frank: Erste Opfer der Streichung des Heizkostenzuschusses

Jahrzehntelange Säumigkeit bei Sanierungen rächt sich jetzt

Wien (OTS/fpd) - Nun gebe es die ersten öffentlichen Opfer der Streichung des Heizkostenzuschusses, berichtet die Wohnbausprecherin der FPÖ-Wien, LAbg. Henriette Frank. Eine Familie muss mit ihrem kranken Sohn in einer mehr als sanierungsbedürftigen, feuchten Schimmel-Wohnung von Wiener Wohnen leben. Und als wäre das nicht schlimm genug, ist es auch nicht möglich, die gesamte Wohnung sondern nur zwei Zimmer zu heizen, weil die Kosten viel zu hoch seien. Wer dafür die Schuld trage, liege auf der Hand, so Frank, "Wiener Wohnen ist in Bezug auf Sanierungen, insbesondere bei der Wärmedämmung von älteren Gebäuden säumig. Zusätzlich hat die Stadt Wien auch noch den Heizkostenzuschuss gestrichen."

Es werde einfach jahrzehntelang nicht saniert und wenn doch, dann würden die Mieten unerschwinglich. Dadurch hätten gerade Menschen mit geringem Einkommen keine Chance auf qualitätsvolles Wohnen. Abgesehen davon gebe es offensichtlich massive Probleme mit Schimmel, wenn SP-Ludwig für diese Problematik extra eine Anlaufstelle eingerichtet habe. Es sei jedoch höchst zweifelhaft, ob die dort gegebenen Ratschläge, wie öfter Lüften oder diverse Sprays zur Schimmelbekämpfung, das Problem beim Schopf packen. Auch diese Stelle koste wiederum Geld, das besser in die Sanierung gesteckt werden sollte, ohne die Wohnkosten gleich wieder zu erhöhen.

Schlussendlich seien die Preistreiber bei den Wohnungen bzw. Mieten nicht zuletzt auch die vielen EU-Vorgaben und ständig neue EU-Richtlinien, so Frank, die in diesem Zusammenhang den Lobbyismus der EU in Bezug auf energieeffiziente Maßnahmen, die immer mehr Zweifler als Befürworter auf den Plan rufen, kritisiert. Zu bekritteln sei abschließend auch, dass die Wohnbauförderung bei Sanierungen an die Energieeffizienz gekoppelt sei. (Schluss) hn

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