ASKÖ enttäuscht über Verzögerung beim Sportfördergesetz

Bundesregierung wird aufgefordert, den Modernisierungsprozess nicht zu behindern

Wien (OTS) - Überrascht und gleichzeitig enttäuscht zeigt sich die ASKÖ, einer der drei großen Sport-Dachverbände in Österreich und Vertreter von über 4.000 Sportvereinigungen, darüber, dass der mit dem Sportministerium vereinbarte Gesetzestext für ein neues Bundes-Sportförderungsgesetz nicht die Zustimmung des Ministerrates bekommen hat.

"Damit wird die Arbeit von vielen produktiven Kräften im Sport, die sich seit über zwei Jahren über eine Modernisierung der Bundes-Sportförderung intensive Gedanken gemacht haben, desavouiert", so ASKÖ-Präsident Dr. Peter Wittmann. "Der organisierte Sport wurde sinnvollerweise in die Gesetzeswerdung mit eingebunden, zuerst durch einen Expertenbericht, dann mit einer Verhandlungsphase. Dabei konnten die Grundsätze ausverhandelt werden, mit denen der österreichische Sport einverstanden war und dies in der BSO auch einstimmig so beschossen hat", so Wittmann weiter.

Es gehe darum, dass man einerseits die vom Rechnungshof gewünschte Transparenz durch ein ausgedehntes Berichtswesen ausgearbeitet habe, andererseits die Anzahl der Förderansätze für die Verbände auf ein übersichtliches Grundförderungs- und Maßnahmenmodell reduziert würde. Wichtig war weiters, Rechts- und Planungssicherheit für die Verbände durch das neue Gesetz zu ermöglichen, auch dieser Absatz sei gelungen, so der ASKÖ-Präsident. Daher wäre es vollkommen unverständlich, warum der Ministerrat diese Vorlage nicht beschlossen und das Gesetz dem Parlament zugeleitet habe.

"Wir verlieren wieder einmal wertvolle Zeit. Im Sinne des Sports, der vielen ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen sowie vor allem der SportlerInnen kann dieses Verhalten nicht sein. Daher fordern wir seitens der ASKÖ die Bundesregierung auf, das Gesetz in vorliegender Form zu ermöglichen", erläutert Wittmann abschließend.

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