FPÖ-Kitzmüller bezweifelt Familienfreundlichkeit der ÖVP

Seit die ÖVP in der Regierung sitzt, hat sich in dieser Zeit die Familienfreundlichkeit in Österreich nicht wesentlich gebessert

Wien (OTS) - Im heutigen Mittagsjournal bezeichnete sich das Duo Spindelegger und Mitterlehner als Lobbyisten für Familien. Obwohl die ÖVP unzweifelhaft die Lobbyisten-Partei Österreichs ist, so war bis dato von einem Engagement im Familienbereich herzlich wenig zu erkennen. Deshalb klinge es, so FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller nach Häme, wenn Spindelegger die Familie zur Herzensangelegenheit erkläre und er die ÖVP in Zukunft als Familienpartei sehen wolle. "Der Vizekanzler dürfte vergessen haben, dass seine Partei seit 1987 in der Regierung sitzt und sich seit dieser Zeit die Familienfreundlichkeit in Österreich nicht wesentlich gebessert hat. Vielmehr hat die ÖVP bei jeder Familienzerschlagungsaktion der SPÖ kräftig assistiert. So sei zum Beispiel neben den wirtschaftlichen Anschlägen auch auf die so genannte Homo-Ehe verwiesen", hält Kitzmüller fest.

Die mittlerweile von Rot-Schwarz seit Jahren auf Eis gelegte Valorisierung der Familienleistungen soll plötzlich auch in Angriff genommen werden. Angesichts des kommenden Wahljahres kommentiert dies Kitzmüller mit dem Sprichwort "Am Abend wird der Faule fleißig". Abschließend kritisiert die freiheitliche Familiensprecherin auch die Pläne für ein verpflichtendes zweites Kinderjahr. Das zeige wieder, dass die ÖVP die Betreuung der Kinder in den Familien geringschätze und jene Mütter, die sich Zeit für ihre Kinder nehmen wollen und dies auch können, mit Gewalt von ihren Kindern trennen wolle.

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