AKS: Ich lass mich nicht bearbeiten

AKS engagiert sich gegen Sexismus in Medien und macht auf das Problem aufmerksam

Wien (OTS) - Sexismus in den Medien begegnet uns tagtäglich. Räkelnd, erotisch und mit viel zu wenig Fleisch auf den Knochen strahlen Frauen von Werbeplakaten. "Die Bilder prägen unser Schönheitsideal und sind mitverantwortlich dafür, dass gerade junge Frauen und Mädchen sich nicht mehr wohl in ihrer Haut fühlen", erklärt Christina Kaiser, Frauensprecherin der Aktion kritischer Schüler_innen (AKS). Die Folgen sind besorgniserregend: Schon 12-Jährige beginnen mit Diäten, Essstörungen nehmen immer mehr zu und Schönheitsoperationen werden alltäglich.

"Wir wollen diese Diskriminierung von Frauen nicht länger hinnehmen. Diese künstlich erzeugte Schönheit muss aufgedeckt und hinterfragt werden. Es gilt, Schülerinnen und Schüler darüber aufzuklären!", fordert Tatjana Gabrielli, Bundesvorsitzende der AKS.

Bei der Aktion vor dem Parlament wurden Passantinnen und Passanten eingeladen, ein Bild von sich bearbeiten zu lassen, um den Unterschied zu sehen. "Das Thema ist für viele junge Menschen ein Anliegen. Im Rahmen unserer Kampagne "Gemeinsam Laut- Gemeinsam Stark!" wollen wir Mädchen und Frauen in ihrem Selbstbewusstsein stärken und Sexismus in der Werbung die Stirn bieten", so Gabrielli abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Tatjana Gabrielli
Bundesvorsitzende der AKS
Tel: 069911408142
Mail: tatjana.gabrielli@aks.at

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