FP-Frank: Wohnen muss wieder leistbar werden!

Grüne sieben Euro-Mieten a) nicht vorhanden b) 130 Prozent teurer als Kategoriemietzins

Wien (OTS/fpd) - "Wohnen muss wieder leistbar werden", so die Forderung der Wohnbausprecherin der FPÖ-Wien, LAbg. Henriette Frank, "die Armut in Wien steigt genauso rasant an, wie die Arbeitslosenquote. Die Menschen haben kein Geld und was macht die Stadt Wien? Sie treibt die Mieten weiterhin in horrende, unleistbare Höhen, propagiert aber gleichzeitig günstige Wohnungen, die es de facto nicht gibt. Das grenzt an Betrug!"

Allein die Umstellung vom Kategorie- auf den Richtwertzins bedeutet eine Mietpreiserhöhung um unglaubliche 60 Prozent. Wer kann sich eine derartige Steigerung - in Zahlen von 3,25 Euro auf 5,16 Euro pro Quadratmeter - noch leisten, fragt Frank. Offensichtlich wenige, denn die ständig steigende Zahl der Beihilfenbezieher spricht für sich. "Und dabei muss man heutzutage noch froh sein, wenn man einen Richtwertmietzins erhält. Immerhin verstehen die Grünen in der Stadtregierung unter leistbarem Wohnen unglaubliche sieben Euro pro Quadratmeter." Wobei auch diese Aussage nur Schein ist, weil keine neuen Wohnungen zu diesem Preis gebaut werden, weiß Frank und gibt dazu zwei Beispiele: Seestadt Aspern und Sonnwendviertel je 7,50 Euro pro Quadratmeter, das von den Grünen angepriesene Soravia-Hochhaus (danube flats-Turm) liegt in einer Gegend, wo Mieten zwischen 15 bis 19 Euro pro Quadratmeter bezahlt werden!

Der grüne Abgeordnete Chorherr hat zu allem Übel auch noch ernsthaft behauptet, Wien brauche Luxuswohnungen. "Diese akute Realitätsferne der rot-grünen Stadtregierung ist haarsträubend", so Frank, "in Wien leben 300.000 Menschen an bzw. unter der Armutsgrenze, über 100.000 bzw. 11,5 Prozent sind arbeitslos und 40 Prozent der Privatinsolvenzen Österreichs sind in Wien. Auch die SMART-Wohnungen für junge Menschen sind eine Farce. Bei den Lehrstellen ist die Bundeshauptstadt Schlusslicht - auf eine Lehrstelle kommen vier Lehrstellensuchende. Wie sollen sich die Jungen da SMART-Wohnungen leisten?"

Fakt ist, dass Rot-Grün auch mit dem Schwindel, Wien hätte im europäischen Vergleich noch immer die niedrigsten Mietkosten, nicht länger durchkommt. Laut Schweizer UBS-Bank landet Wien nämlich auf Platz 18 von 31 Ländern, weil die Bürger im Verhältnis weniger verdienen, weshalb die Kaufkraft fehlt. "SP-Ludwig muss hier endlich gegensteuern. Andernfalls werden die Wienerinnen und Wiener, nicht zuletzt auch wegen anderer steigender Lebenserhaltungskosten, wie Strom, Gas und Co., unweigerlich in die Armut getrieben", schließt Frank. (Schluss) hn

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