Salzburg Airport mit hohen Sicherheitskosten konfrontiert

FPÖ-Doppler: Kosten haben sich seit dem Jahr 2004 verdoppelt - wieder Polizei einsetzen

Wien (OTS) - "Der Salzburg Airport ist mit hohen Kosten konfrontiert, die er an eine private Sicherheitsfirma entrichten muss", berichtet heute Salzburgs FPÖ-Nationalratsabgeordneter Rupert Doppler nach Einlangen einer Beantwortung einer von ihn gestellten Anfrage durch Innenministerin Mikl-Leitner. Wurden im Jahr 2004 noch 1,8 Millionen Euro an eine private Sicherheitsfirma bezahlt, waren es im Vorjahr bereits 4,34 Millionen Euro. Damit hätten sich die Kosten innerhalb weniger Jahre mehr als verdoppelt. "Angesichts der doch stark gestiegenen Kosten muss die Überlegung angestellt werden, ob die Aufgaben doch nicht von der Polizei erledigt werden könnten", regt der FPÖ-Nationalratsabgeordnete an.

Anstatt private Sicherheitsfirmen mit Aufgaben der Sicherheit zu betrauen, sollte wieder verstärkt die Polizei eingesetzt werden, da sie auch über mehr Kompetenzen verfüge. "Private Sicherheitsfirmen dürfen nur die Fluggäste und deren Gepäck kontrollieren. Sollten andere Fragen der Sicherheit auftreten, muss dann wieder die Polizei beigezogen werden", so Doppler. Daher wäre angesichts der doch hohen Kosten künftig ein verstärkter Einsatz der Polizei bei den Sicherheitskontrollen mehr als überlegenswert. Zwar gebe es regelmäßige Schulungen für die Bediensteten der Sicherheitsfirmen und eine Einschulungsphase. Es stelle sich jedoch die Frage der Motivation. "Beschäftigte von privaten Sicherheitsfirmen werden sehr oft nur schlecht bezahlt", gibt Doppler zu bedenken.

Die Kosten, die privaten Sicherheitsfirmen für ihre Tätigkeiten seit dem Jahr 2004 von Seiten des Salzburger Flughafens bezahlt wurden, sind Jahr für Jahr angestiegen. Wurden im Jahr 2004 1,8 Millionen Euro bezahlt, waren es im Jahr 2005 2,3 Millionen Euro, im Jahr 2006 musste der Flughafen bereits 3,24 Millionen Euro auf den Tisch legen. 2007 schlugen sich die Kosten mit 3,92 Millionen Euro zu Buche. 2008 waren es kurz mal wieder geringere Kosten mit 3,7 Millionen Euro. Im Jahr stiegen die Kosten auf 4,19 Millionen Euro und erreichten im Vorjahr mit 4,34 Millionen Euro den Höchststand. "Die Anfragebeantwortung müsste auch der Innenministerin zu denken geben, ob das Geld nicht besser in die Polizei zu investieren wäre", so Doppler.

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