Der Allgemeine Sportverband Österreichs fordert die rasche Umsetzung der Sportförderreform

Verzögerungen beim Bundes-Sportförderungsgesetz sind für den ASVÖ unverständlich

Wien (OTS/ASVÖ) - Der Entwurf des neuen Bundes-Sportförderungsgesetzes ist das Ergebnis eines mehrjährigen Diskussionsprozesses, in den Fachleute des Sportministeriums und des organisierten Sports intensiv eingebunden waren. Den Anforderungen einer zeitgemäßen Förderstruktur wurde dabei auf allen Ebenen Rechnung getragen, nicht zuletzt infolge der Kritik des Rechnungshofes an den bestehenden Regelungen.

"Die Grundlagen der derzeitigen Sportförderstrukturen sind über sechzig Jahre alt. Eine tiefgreifende Reform war seit langem überfällig. Nun liegen die Ergebnisse auf dem Tisch und ein fertiger Gesetzesentwurf ist längst begutachtet", betont der Präsident des Allgemeinen Sportverbandes Österreichs, Kons. Siegfried Robatscher. "Die Inhalte waren unter allen Mitgliedern der BSO akkordiert und mit den Verhandlungspartnern des Sportministeriums abgestimmt. Warum die Umsetzung jetzt stockt, ist unverständlich." Das Gesetz wurde gestern nicht wie geplant im Ministerrat behandelt.

"Der ASVÖ befürwortet den vorliegenden Gesetzesentwurf, da er die Autonomie des Sports sichert, ein modernes Fördermanagement ermöglicht und die Administration der Fördermittel transparent macht. Mit dem neuen Gesetz erhalten sowohl Hochleistungs- und Spitzensport als auch Breiten- und Gesundheitssport klare Rahmenbedingungen, die sie für ihre erfolgreiche Arbeit benötigen. Wir erwarten von der Bundesregierung eine rasche Umsetzung der Sportförderreform ohne weitere Verzögerungen", so Präsident Robatscher.

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