VP-Hoch ad Oberlaa: Stadtplanerischer Wahnsinn gepaart mit verkehrspolitischer Inkompetenz

U1 nach Rothneusiedl, Kindergarten und Neubau der Volksschule für Oberlaa

Wien (OTS) - "Das Vorhaben der Grünen unter Planungsstadträtin Maria Vassilakou, in Oberlaa bei der geplanten U1-Endstation Riesenbauten zu errichten, ist völlig an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbei geplant. Im Mai diesen Jahres war noch von niederer Bebauung und einem Kindergarten die Rede. Das dürfte jetzt alles obsolet sein. Das XXL-Vorhaben der Grünen in einem Gebiet mit niederer Bebauung zerstört die Lebensqualität vieler Oberlaaer und bedroht das Ensemble des einzigartigen Ortskerns von Oberlaa", so der Bezirksparteiobmann der ÖVP Favoriten, Landesgeschäftsführer Alfred Hoch zu den aktuellen Medienberichten.

"Hier tritt auch das ein, wovor die ÖVP Favoriten immer gewarnt hat. Eine U1-Verlängerung, die lediglich bis zur Therme Wien, nicht aber bis zum Stadtrand führt, ist verkehrspolitischer Unsinn. Die knapp 120.000 Pendler, die aus dem Süden nach Wien kommen, müssten bereits in Rothneusiedl - mit einer entsprechenden Park and Ride Anlage -abgefangen und per U-Bahn in die Stadt geführt werden. Wenn der Pendlerverkehr erst durch Oberlaa, Rothneusiedl und Unterlaa geführt werde, um zu einer U-Bahn zu gelangen, müsse die Favoritner Bevölkerung trotz U1-Verlängerung weiter unter den Verkehrsmaßnahmen leiden", so Hoch weiter.

"Wir fordern daher, dass die Bauklasse bei den Wohnungen reduziert wird und der Ortskern von Oberlaa vor dem drohenden Verkehrchaos geschützt werden muss. Zudem sollte in den Planungen nicht nur ein Kindergarten berücksichtigt werden. Die derzeitige Volksschule in Oberlaa ist eine Containerschule, platzt aus allen Nähten und ist in dieser Form den Kindern nicht länger zumutbar", so Hoch und abschließend: "Was derzeit in Oberlaa rund um die U1 abgeht, ist stadtplanerischer Wahnsinn gepaart mit verkehrspolitischer Inkompetenz."

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