Rechnungshof: BZÖ-Schenk: "Gesetzlicher Mindestlohn von 1500 brutto verringert Einkommensschere"

"Frauenministerin Heinisch-Hosek ist "mit ihrem Pochen auf Transparenz als wirksamstes Mittel gegen Lohnunterschiede" - wie man sieht - auf dem klassischen Holzweg"

Wien (OTS) - "Bei den Fraueneinkommen hat sich in den letzten 14 Jahren nicht wirklich etwas bewegt. Die Situation der Frauen ist unverändert schlecht, sie verdienen nach wie vor viel weniger als Männer". Mit diesen Worten kommentierte heute BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk den aktuellen Einkommensbericht des Rechnungshofes. "Frauenministerin Heinisch-Hosek ist mit ihrem "Pochen auf Transparenz als wirksamstes Mittel gegen Lohnunterschiede" - wie man sieht - auf dem klassischen Holzweg. Ein gescheiter Mindestlohn und das Abschaffen der Zuverdienstgrenze ist nämlich die Zauberformel", so Schenk weiter.

"Obwohl Frauen in Summe besser ausgebildet sind als Männer und so viele im Berufsleben stehen wie noch nie, geht die Einkommensschere sogar immer weiter auf. Schon das Abschaffen der Zuverdienstgrenze bringt eine unmittelbare Erleichterung und mit verbesserten Rahmenbedingungen und ganz besonders mit einem gesetzlichen Mindestlohn von 1500 brutto könnte dann auch die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen rasch verringert werden", schlug Schenk vor.

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