ORF-Premiere für Lukas Resetarits in "Kottan ermittelt - Rien ne va plus"

Kinofilm mit ORF-Beteiligung: Mit Udo Samel, Wolfgang Böck, Johannes Krisch, Simon Schwarz u. v. m.

Wien (OTS) - Der Kult-Kieberer ist zurück. Die Legende lebt, der Schmäh rennt, und Kottans Kapelle rockt! Schon in den 1980er-Jahren erfüllte der Kabarettist Lukas Resetarits den Kult-Kieberer Kottan mit einem beachtlichen Eigenleben. 2010 kehrte er als vom Polizeidienst suspendierter Exmajor wieder zurück und präsentiert sich im Kinofilm "Kottan ermittelt - Rien ne va plus" als Ermittler wider Willen. Am Donnerstag, dem 20. Dezember 2012, steht der Kinofilm, der im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens vom ORF unterstützt wurde, um 20.15 Uhr als ORF-Premiere auf dem Programm von ORF eins. Das Drehbuch schrieb Jan Zenker auf Basis einer Geschichte, die noch sein Vater Helmut Zenker entwickelt hatte. Alles beginnt damit, dass eine Leiche auf Kottans Autodach landet. Die Spur führt zu einem Kreis von Geschäftsleuten, die an einem mörderischen Pyramidenspiel beteiligt sind. Lukas Resetarits legt seinen Kottan nicht als weisen, gereiften Polizeimajor an, sondern kämpft auch im 21. Jahrhundert immer noch gegen die Bürokratie des Polizeiapparats. An seiner Seite standen zahlreiche Topstars der österreichischen Filmszene vor der Kamera: Bibiana Zeller (dreht derzeit für "Live is Life - Der Himmel soll warten"), Udo Samel (stand zuletzt für "Alles Schwindel" vor der Kamera), Johannes Krisch, Robert Stadlober, Wolfgang Böck, Simon Schwarz, Hanno Pöschl, Mavie Hörbiger, Erni Mangold, Gerti Drassl, Chris Lohner, Erich Schleyer, Branko Samarovski, Cornelius Obonya, Elke Winkens u. v. m. Für die Regie zeichnet Peter Patzak verantwortlich.

Lukas Resetarits über die Entwicklung der Figur Kottan

"Er ist nicht mehr so ein Häferl wie früher. Da gab es ja noch diese Testosteronschübe, wo man dachte: 'So, jetzt haut er dem eine rein.' Das waren oft sehr spät abgebremste Schläge, vor allem gegenüber dem Schrammel. Diese Dinge sind altersbedingt etwas zurückgenommen, aber der drohende Unterton ist geblieben. Er ist ruhiger, aber nicht unbedingt resignativ. Er nähert sich sozusagen der Pension. Er wird unglücklich sein in der Pension, auch wenn er jetzt über die Arbeit schimpft. Er will ja doch mit den Kollegen an Tatorten herumstolpern. Das ist sehr schön, das ist etwas sehr Wienerisches. Das macht ihn als Figur sehr menschlich. Er nimmt Dinge mit einem leisen Lächeln wahr, bei denen er sich früher fürchterlich aufgeregt hätte."

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"Rien ne va plus" - Nichts geht mehr. Eine mysteriöse Mordserie erschüttert Wien. Nur nicht Major Adolf Kottan (Lukas Resetarits), denn der ist suspendiert. Auf unbestimmte Zeit. Kottans Expolizeikollegen, der steifbeinige Paul Schremser (Johannes Krisch) und der schießwütige Alfred Schrammel (Robert Stadlober) übernehmen die Ermittlungen und tappen völlig im Dunkeln. Neben jedem Mordopfer liegt eine Spielkarte mit der Aufschrift "Rien ne va plus". Auf der Rückseite stehen sieben Namen.
Schon drei Morde in 24 Stunden - das hält keine Karriere aus. Polizeipräsident Heribert Pilch (Udo Samel) ist verzweifelt. In seinem feudalen Polizeipräsidentenbüro im Schloss Schönbrunn irrlichtert er seinen Aufstiegsfantasien entgegen. Er will sich selbst ins Innenministerium befördern. Mit super sauberer Weste. Sein größter Konkurrent Kurt Hofbauer (Wolfgang Böck), Generalmajor der Wiener Polizei mit Faible für Napoleon, wird von der lokalen Presse als "Held von Wien" verehrt. Um den lästigen Rivalen auszustechen, braucht Pilch Ermittlungserfolge. Da kann nur einer helfen: Major Adolf Kottan. Der lernt aber lieber Gitarre spielen. Erst durch den sanften Druck seiner Frau Ilse (Bibiana Zeller) und als ihm aus heiterem Himmel eine Leiche mitten aufs Kleinwagendach knallt, willigt Kottan ein. Er übernimmt den Fall und damit ist klar: Kottan ermittelt wieder!
Die Spur führt in allerhöchste (Polizei-)Kreise und zum Betreiber eines illegalen Pyramidenspiels. Hat der zwielichtige Exbanker Doktor Markus "Coconut" Herzer (Erich Schleyer) seine Finger in diesem mörderischen Spiel? Und welche Rolle spielt seine junge Frau Marianne (Mavie Hörbiger)? Fest steht nur, dass sieben Gewinner des verbotenen Pyramidenspiels in ein noch viel heimtückischeres Spiel eingestiegen sind.

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