ARBÖ: Rettungsgasse kein "Flop", aber noch nicht "Top"

Laufende Information gefordert - Größte Probleme an neuralgischen Punkten

Wien (OTS) - Die Rettungsgasse ist zwar kein "Flop", aber noch lange nicht "Top", lautet das Fazit des ARBÖ nach einem Jahr Rettungsgasse. "Wir sind erfreut, dass so viele Autofahrerinnen und Autofahrer -laut KFV-Studie 94 Prozent - in der Theorie wissen, wie man eine Rettungsgasse bildet. Unsere Erfahrungen zeigen aber, dass viele in der Praxis noch Probleme im Anlassfall haben", zieht Mag. Lydia Ninz, Generalsekretärin des ARBÖ, Bilanz. "Die ein Jahr alte Rettungsgasse ist eine gravierende Änderung von jahrzehntelangen Gewohnheiten. Deshalb muss man nun, nach einem Jahr schauen, wo es hackt und nachbessern", so Ninz.

Beobachtungen des ARBÖ zeigen, dass die Rettungsgasse überall dort funktioniert, wo die Situation eindeutig ist: "Hat die Fahrbahn zwei Spuren, weichen die im Stau Stehenden nach links, beziehungsweise nach rechts aus - das bestätigen auch die ARBÖ-Pannenfahrer. Hat die Fahrbahn aber mehr als zwei Spuren, so endet die Rettungsgasse, zwar in seltenen Fällen, aber doch im Chaos", so die ARBÖ-Chefin.

In der Praxis sind dem ARBÖ immer wieder Probleme auf der Südosttangente (A23) aufgefallen. Bedingt durch zahlreiche Auf- und Abfahrten sowie das enorme Verkehrsaufkommen im Morgen- und Abendverkehr klappte aus Erfahrung der ARBÖ-Pannenfahrer die Bildung einer Rettungsgasse nur in seltenen Fällen. "Hier wissen Verkehrsteilnehmer nach wie vor nicht, wie sie sich verhalten müssen. Wir schlagen daher vor, die Probleme zu evaluieren und Nachbesserungen vorzunehmen. Ganz sicher ist, dass laufend über die Rettungsgasse informiert werden muss, damit die Regelung in den Köpfen der Autofahrer verankert wird und die Akzeptanz weiter gefördert wird", so die ARBÖ-Generalsekretärin. "Wir sind überzeugt, dass sich so auch die restlichen sechs Prozent derer, die eine Bildung der Rettungsgasse nach wie vor ablehnen, von den Vorteilen überzeugen lassen."

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