ARBÖ Oberösterreich: Achtung Punschtrinker - Hände weg vom Autoschlüssel!

Adventmärkte gehen in finale Phase - Schon geringe Alkoholisierung kann gefährlich werden - Auch 'radln' sollte man nicht

Linz (OTS) - An diesem Wochenende gehen die Advent-Märkte und Weihnachtsfeiern in die finale Phase. "Leider werden auch die Punsch-Trinker ausgelassener, je näher Weihnachten rückt", stellt Thomas Harruk, CMC, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Oberösterreich fest. Adventmarkt-Besucher müssen sich entscheiden: Punschtrinken oder lenken - beides geht nicht. "Wer Punsch trinkt, soll unbedingt sowohl das Auto als auch das Radl stehen lassen", warnt Harruk. "Auch wer alkoholisiert mit dem Fahrrad unterwegs ist, dem drohen horrende Geldstrafen und riskiert obendrein den Führerscheinentzug. "Speziell rund um die Märkte am letzten Advent-Wochenende ist auch mit scharfen Polizeikontrollen der Radfahrer zu rechnen.

Punsch okay, aber Auto passé

Alkoholische Heißgetränke wie Punsch, Glühwein und Jager-Tee sind zwar treue Begleiter durch die kalte Jahreszeit, aber tückisch: Durch die kalten Außentemperaturen trinken sich Punsch & Co besonders schnell und der tatsächliche Alkoholgehalt wird dabei unterschätzt. Selbst bereits ein Glas Punsch "in Ehren" kann für Fahrzeuglenker gefährlich werden.

Vor allem modernere Kreationen mit klingenden Namen wie "Turbo"-, "Tequila"- oder "Amaretto"-Punsch enthalten im Normalfall zusätzliche Spirituosen, die mithilfe des hohen Zuckergehalts noch schneller als gewöhnlich ins Blut gelangen. Der ARBÖ warnt daher vor gefährlichen Rechenspielen: "Es gibt kein 'Patentrezept', wie man sich an die 0,5-Promillegrenze herantrinken kann, denn der Alkoholspiegel im Blut wird von vielen anderen Faktoren wie beispielsweise Körpergewicht, Alter, vorangegangene Nahrungsaufnahme oder Tagesverfassung entscheidend beeinflusst. Außerdem beeinträchtigt Alkohol schon in geringen Mengen die Fahrtüchtigkeit", warnt der Landeschef des ARBÖ Oberösterreich.

Was einen erwartet wenn man zuviel trinkt

Generell liegt die Höchstgrenze für Auto- und Motorradfahrer bei 0,5, für Radfahrer bei 0,8 Promille Alkoholgehalt im Blut. Noch strenger ist die Regelung für Führerscheinneulinge, bei Bus- und Lkw-Fahrern. Hier gelten maximal 0,1 Promille Alkoholgehalt im Blut als Höchstgrenze.

Die Konsequenzen im Detail vom ARBÖ zusammengefasst:

  • Für 0,5 bis weniger als 0,8 Promille zahlt man mindestens 300 Euro (bis 3.700 Euro) und erhält eine Vormerkung.
  • Für 0,8 bis weniger als 1,2 Promille "blecht" man nicht nur 800 Euro (bis 3.700), sondern muss auch schon gleich zum Verkehrscoaching. Ein Monat Führerscheinentzug ist die weitere Folge.
  • Wer sich mit 1,2 bis weniger als 1,6 Promille hinters Steuer setzt muss mit 1.200 Euro Geldstrafe (bis 4.400), vier Monate Führerscheinentzug und Nachschulung für 15 Stunden (kostet mehrere Hundert Euro) rechnen.
  • Wer 1,6 Promille oder darüber "getankt" hat, zahlt 1.600 Euro Strafe (bis 5.900 Euro). Der Führerschein wird für mindestens ein halbes Jahr entzogen, man bekommt eine Nachschulung für 18 Stunden vorgeschrieben und muss obendrein zum Amtsarzt zu einer verkehrspsychologischen Untersuchung.

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