Karlheinz Töchterle: Leistung des Wissensstandortes Österreich hervorstreichen und mit der Bevölkerung teilen

BMWF startet Forschungsatlas "Wissen-Finden-Österreich" - Online Plattform als Teil der IKT-Offensive der Bundesregierung

Wien (OTS) - Mit "Wissen-Finden-Österreich" startet das BMWF eine neue Online-Plattform, mit dem Ziel, Informationen über die Wissens-und Forschungslandschaft Österreichs in Echtzeit sichtbar zu machen. Neben klassischen Forschungsorten, wie Universitäten und Forschungszentren, erhalten auch andere "Wissensorte" eine Plattform, um auf ihre vielfältigen Leistungen hinzuweisen. "Jeden Tag gibt es spannende Neuigkeiten und Entwicklungen in der heimischen Wissenslandschaft. Diese Leistungen muss man hervorstreichen und mit der Bevölkerung teilen, um Begeisterung dafür zu wecken", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Mit dem Projekt soll, wie in den Wirkungszielen des BMWF festgeschrieben, der Stellenwert von Wissenschaft und Forschung in der Gesellschaft erhöht werden. "Wissen-Finden-Österreich" ist aber auch als Beitrag zur Zusammenarbeit der Bundesregierung und der INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH, ein Zusammenschluss von Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft, zu sehen, die gemeinsam wesentliche Impulse zur Verbesserung des IKT-Standorts Österreich erarbeiten. Bereits bisher war das BMWF mit zwei Projekten vertreten, mit einem "Sparkling Science-Projekt" und mit der "Kooperationsplattform zwischen Wirtschaft und Wissenschaft". "Um die Bevölkerung für die wissenschaftlichen Leistungen in diesem Land zu begeistern, müssen Erfolge mit den modernen Mitteln der Informationstechnik beworben werden. Diese Begeisterung soll den Wissensstandort Österreich beleben und junge Menschen für Forschung in Österreich gewinnen", so der Präsident des Fördervereins "INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH" und ÖIAG-Vorstand Ing. Rudolf Kemler.

"Wissen-Finden-Österreich" ist ein Forschungsatlas für jedermann und soll für die breite Bevölkerung erlebbar machen, wie unterschiedlich und spannend die österreichische Wissenslandschaft ist. Zu erreichen ist die Website unter www.forschungsatlas.at sowie unter www.wissenfinden.at. Kernstück der Website ist der Social Hub, wo Nachrichten von "Wissensorten" tagesaktuell eingespeist werden und auf der Startseite abgelegt werden. Ein automatischer Rhythmus greift dabei auf Websites, Twitter, Facebook, Youtube und andere Social Media-Kanäle von Forschungseinrichtungen zu. Neben den aktuellen Nachrichten der einzelnen Wissensinstitutionen gibt es auch Raum für heimische Exzellenz. In mehreren Galerien werden Österreichs ausgezeichnete Wissenschaftler und Erfinder präsentiert, zudem gibt eine Auflistung der wichtigsten Servicestellen einen raschen Überblick über das breite Informationsangebot des BMWF. "Wissen-Finden-Österreich" hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Anregungen und Erweiterungen sind willkommen und werden seriös geprüft. "Ich freue mich, wenn es zwischen den Institutionen zu einem Wissenswettbewerb kommt. Davon profitiert letztendlich wieder der Konsument, weil er auf noch mehr Wissen zurückgreifen kann", so Minister Töchterle.

Der Förderverein INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH ist ein Zusammenschluss wesentlicher österreichischer IKT-Unternehmen wie Telekom Austria Group, Microsoft, Compass Verlag, HP, IBM, Orange, Raiffeisen Informatik Consulting, WH-Medien und T-Mobile. Der Förderverein INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH organisiert und trägt die große Organisationsplattform "INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH", die als vereinsrechtlich organisierte Interessenvertretung Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in die Arbeit des "Kompetenzzentrums Internetgesellschaft" der Bundesregierung mit einbindet.

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