SJ-Moitzi: Fantasiewerte dürfen nicht länger zu ungerechtfertigten Steuervorteilen führen!

Sozialistische Jugend fordert Anpassung der Einheits- an die Verkehrswerte und begrüßt VfGH-Urteil

Wien (OTS) - Die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes, wonach die Bemessung der Grunderwerbssteuer durch die veralteten Einheitswerte eine Ungleichbehandlung darstellt, wird von der Sozialistischen Jugend positiv aufgenommen. "Diese Entscheidung kann einen wichtigen Schritt zu mehr Steuergerechtigkeit in Österreich bedeuten. Wir fordern, dass insgesamt die Einheitswerte an die Verkehrswerte angepasst werden und nicht die vor Jahrzehnten festgesetzten Zufallsbeträge herangezogen werden", spannt Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend, den Bogen weiter.

"Davon profitieren nur reiche und superreiche ÖsterreicherInnen. Die Einheitswerte liegen weit unter den realen Gegebenheiten. Die Auswirkungen reichen von geringen Grund- und Einkommenssteuern für wohlhabende Menschen bis ins universitäre Stipediensystem, für das diese Fantasiezahlen als Grundlage der Bemessung dienen", führt Moitzi aus. Auch die Erbschafts- und Schenkungssteuer solle wieder eingeführt werden. "Mit großzügigen Freibeträgen, auf Basis realer Werte und Vermögenszahlen und bei gleichzeitiger Entlastung der Arbeitseinkommen", schließt der SJ-Vorsitzende.

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