Katholische Kirche: Das war Anno Domini 2012

"Kathpress"-Jahresrückblick über wichtige Ereignisse in der Weltkirche und in der katholischen Kirche in Österreich

Wien, 18.12.12 (KAP) Neuevangelisierung, Weltbischofssynode, Konzilsjubiläum, das dritte und letzte Buch des Papstes über "Jesus von Nazareth", vielbeachtete Reisen von Benedikt XVI. nach Mexiko, Kuba und in den Libanon und ein Papst, der via Twitter den direkten Kontakt sucht - viel Licht auf weltkirchlicher Ebene, dass dennoch von "Vatileaks" deutlich getrübt wird.

So zumindest ist die mediale Wahrnehmung der katholischen Kirche weltweit und auch in Österreich. Die Kathpress-Jahreschronik 2012 macht deutlich: Papst Benedikt XVI. hält fest am Kurs der Kirche in der "Hermeneutik der Reform in Kontinuität" und lenkt dabei den Blick auf die Mitte des Glaubens: Jesus Christus.

Genau so argumentiert der Papst auch, wenn er - zur Überraschung vieler - bei der Predigt in der vorösterlichen Chrisammesse im "Modus des Fragens" indirekt auf die Pfarrerinitiative zu sprechen kommt. Die Situation gleicht in Österreich einem "Patt" und ein Hirtenwort der Bischofskonferenz macht deutlich, dass die Bischöfe für keine Veränderungen zu haben sind, die im Widerspruch zu Lehre und Einheit der Kirche sind.

Die Lage bleibt vielgestaltig, wie es für eine Umbruchszeit in Kirche und Gesellschaft typisch ist. Ein anschauliches Beispiel dafür lieferte die österreichweite Pfarrgemeinderatswahl am 18. März: Allen negativen Prognosen zum Trotz bleibt trotz Missbrauchskrise und anderen Aufregungen die Wahlbeteiligung ziemlich konstant, bei den rund 30.000 Gewählten gelingt sogar eine deutliche Verjüngung. In der medialen Wahrnehmung wird dies bald von der "Causa Stützenhofen" überdeckt, die schließlich auch in Italien und in den USA diskutiert wird.

Die labile Situation für Christen in den Ländern des sogenannten "Arabischen Frühlings", die Gespräche mit der Piusbruderschaft über die Geltung des Zweiten Vatikanischen Konzils, ein schärfer werdender Laizismus in Österreich, die Auseinandersetzung über bioethische Fragen - all das trägt auch dazu bei, dass das kirchliche Bewusstsein für das Wesentliche geschärft wird. Die Kathpress Jahreschronik 2012 macht deutlich: Religion bleibt ein bestimmender Faktor für das Zusammenleben der Menschen, die katholische Kirche wächst weltweit und der christliche Glaube trägt und beseelt Vieles - gerade in Österreich.

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