TV-Vierteiler "Wie wir wurden, was wir sind" in ORF III

Die prägenden Momente Österreichs von prominenten Zeitzeugen geschildert ab 29. Dezember an vier Samstaghauptabenden

Wien (OTS) - Die vierteilige Zeitgeschichte-Dokumentationsreihe "Wie wir wurden, was wir sind: Generation Österreich" von Gerhard Jelinek und Birgit Mosser-Schuöcker, spannt ab 29. Dezember 2012 in ORF III Kultur und Information einen generationsübergreifenden Bogen vom Gestern zum Heute: Was hat uns Österreicher in den Jahren seit 1945 geprägt? Woran erinnern wir uns? Welche Ereignisse, welche Menschen haben Österreich zu dem gemacht, was es heute ist? Die TV-Reihe stellt anhand von Ereignissen, die allen Österreichern ein Begriff sind, die Meilensteine der Zweiten Republik dar. Gespräche mit Zeitzeugen und einprägsame Bilder lassen die vergangenen Jahrzehnte lebendig werden.

Heute, am Dienstag, dem 18. Dezember, fand im RadioCafe im ORF-Funkhaus ein Pressefrühstück zur Präsentation des TV-Vierteilers mit den Initiatoren und Gestaltern Dr. Gerhard Jelinek und Dr. Birgit Mosser-Schuöcker sowie mit ORF-III-Geschäftsführer Peter Schöber statt. Gerhard Jelinek erinnerte an das Ziel der "oral history", die Geschichten hinter der Geschichte erlebbar zu machen, um die Vergangenheit vor der Erstarrung zu bewahren. Peter Schöber unterstrich besonders das Streben von ORF III, Zeitgeschichte in die Gegenwart zu übersetzen und aktuelle Bezüge herzustellen.

"Wie wir wurden, was wir sind" ist ein Kooperationsprojekt von ORF III Kultur und Information, BMUKK und Pammer Film, das von dem Buch "Generation Österreich" ausgeht, dessen Inhalte aber ergänzt, umfassend erweitert und in einer noch unmittelbareren Weise dargebracht werden. Prominente Österreicherinnen und Österreicher -Menschen, die dabei waren - erzählen aus ihrer ganz persönlichen Sicht von den prägenden Momenten der Zweiten Republik: Fritz Molden, Christl Schönfeldt, Ernst Trost, Erich Lessing, Thaddäus Podgorski, Gerd Bacher, Karl Merkatz, Erika Pluhar, Beppo Mauhart, Freda Meissner-Blau, Paul Lendvai, Hannes Androsch, Karlheinz Hackl, Wolfgang Schüssel, Benita Ferrero-Waldner und viele mehr lassen die Jahre seit 1945 Revue passieren und zeichnen identitätsstiftende Momente aus den Bereichen Politik, Sport, Kultur und Zeitgeschehen nach.

Peter Schöber, Geschäftsführer ORF III:
"Zeitgeschichte und Zeitgeschehen sind ORF III ein besonderes Anliegen, dem wir im ORF-III-Programmschema mit zwei wöchentlichen Hauptabendterminen breiten Platz zur besten Sendezeit einräumen. Ich danke Gerhard Jelinek und dem engagierten Team der Pammer Film, die mit 'Wie wir wurden, was wir sind' unsere Bemühungen in Richtung zeitgeschichtlicher Information unseres Publikums einen weiteren Meilenstein setzen. Ganz besonders möchte ich auch dem BMUKK danken, allen voran MinR Mag. Walter Olensky, der durch seinen Einsatz und das Bildungsmedienabkommen dieses Projekt erst ermöglicht hat."

Gerhard Jelinek, Gestalter:
"Der Film hat ja - wie das Buch 'Generation Österreich' - zwei Ebenen. Die prägenden Momente unserer Geschichte werden von Menschen, die unmittelbar dabei waren, aus erster Hand erzählt und bewertet. Es sind ihre persönlichen Erlebnisse und Erinnerungen. Die zweite Ebene ist die der Einordnung in einen historischen Zusammenhang. So wird unsere Geschichte als buntes Mosaik, sehr persönlich und unmittelbar erlebbar gemacht. Viele bunte Steine ergeben ein faszinierendes Gesamtbild einer Generation, die ja eigentlich schon vier Generationen umfasst, der aber eines gemeinsam ist: Österreich ist 'selbstverständlich' geworden."

Birgit Mosser-Schuöcker, Gestalterin:
"Für mich war unser Projekt der Idealfall, wie sich ein Buch und der Film ergänzen können. Das Buch enthält natürlich wesentlich mehr Textinformation als der Film, der weitgehend auf den aktuell geführten Gesprächen mit Zeitzeugen und auf Originaltexte und Stimmen aus zeitgenössischen Wochenschauen, Fernsehreportagen und Filmausschnitten basiert. Es wäre wirklich eine 'Schande' gewesen, die sehr ausführlichen Interviews mit Menschen, die Geschichte erlebt haben, nicht aufzuzeichnen und so aufzubewahren."

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