Wirtschaftskammer Kärnten legt Erfolgsbilanz vor

Zufriedene Mitglieder, eine neue Serviceoffensive und große internationale Anerkennung legen die Latte für 2013 hoch.

Klagenfurt (OTS) - Mit guten Nachrichten kann die Wirtschaftskammer 2012 abschließen und voller Motivation ins neue Jahr gehen. Dazu gehört auch der weitere Ausbau des Unternehmerservice: Unter der Telefonnummer 05 90 904 - 777 antwortet seit kurzem das Sofortservice der WKK, ein sogenannter First-Level-Support, der Unternehmern bei häufigen Fragestellungen auf kurzem Wege die gewünschten Informationen liefern soll.

Sofortservice unter 777
Jutta Steinkellner, die Leiterin des Servicezentrums: "Ein Arbeitsunfall eines Mitarbeiters, eine Rechtsauskunft, eine Frage zu Fördermöglichkeiten - im betrieblichen Alltag treten immer wieder Fragen und Probleme auf, die schnell und unmittelbar gelöst werden müssen." Das neue Sofortservice der Wirtschaftskammer Kärnten bietet hier ab sofort rasche und unbürokratische Ersthilfe: Ob Antworten auf arbeits- oder wirtschaftsrechtliche Fragen gesucht, eine allgemeine Rechtsberatung oder Auskünfte zur Lohnverrechnung gewünscht werden -unter der Telefonnummer 05 90 90 4 DW 777 erreichen die WK-Mitglieder binnen 15 Sekunden einen Ansprechpartner, der in diesen Angelegenheiten eine professionelle Erstberatung leisten kann.

Verbesserte Erreichbarkeit
Mit dem neuen Sofortservice hat die WK die Erstberatung nun auf eine professionellere Ebene gehoben. Fünf Expertinnen und ein Experte sind unter der Durchwahl 777 erreichbar, die alle gängigen Fragen im Bereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht oder zum Thema Gründung beantworten können. Damit wird den Anrufern die Warteschleife erspart und eine rasche Bearbeitung der Anfrage garantiert. Steinkellner:
"Nähe und Nutzen - das wollen wir unseren Mitgliedern bieten. Wir wollen ihnen dann zur Seite stehen, wann sie uns brauchen, und die Erreichbarkeit sowie die Betreuung der Unternehmerinnen und Unternehmer weiter verbessern."

36.700 Beratungsgespräche
Dabei kann sich das Unternehmerservice schon bisher sehen lassen:
Im Jahr 2012 (die noch offenen Tage hochgerechnet) werden das Servicezentrum und die Sparten bzw. Fachgruppen (ohne Berufsausbildung) der Wirtschaftskammer rund 36.700 Beratungsgespräche geführt haben, die allesamt im hochmodernen Ticket-System dokumentiert sind. Insgesamt werden die Mitarbeiter der WKK bis Jahresende rund 135.000 Leistungsstunden - also direkt zurechenbare Arbeitszeit - für die Mitgliedsbetriebe im Wert von 13,5 Millionen Euro erbracht haben. Dazu kommen noch die interessenpolitische Arbeit sowie die Organisation von ca. 300 Kammerveranstaltungen.

Ausgezeichnete Außenwirtschaft
Doch nicht nur das Servicezentrum hat Außergewöhnliches vorzuweisen. Unter einem Sternenhimmel schlafen und dabei nicht im Freien liegen müssen - mit dieser Idee macht das Villacher Unternehmen Top Impex von Walter Jakobitsch weltweit Geschäfte. Der Kleinbetrieb greift bei der Erschließung ausländischer Märkte gerne auf die Hilfe der Wirtschaftskammer zurück. Deren Außenwirtschaftsabteilung steht mit 2.500 Kärntner Betrieben jährlich in Kontakt, die international tätig sind. Insgesamt hatte die AW Kärnten im Jahr 2012 8.000 Service-Kontakte mit Unternehmern wie Walter Jakobitsch, der auch im Nachbarland Italien vor kurzem einen Auftrag über Hotel- und Yachtausstattungen inklusive Sternenhimmel an Land ziehen konnte. Bei der Geschäftsanbahnung haben ihn die WK-Außenwirtschaft in Kärnten und die WK Triest maßgeblich unterstützt und wurden dafür kürzlich mit dem "The Network Stars Awards 2012" ausgezeichnet: In ihrer Kategorie erreichten sie den zweiten Platz und setzten sich gegen insgesamt 12.000 weitere grenzüberschreitende Erfolgsstorys durch. AW-Chef Meinrad Höfferer:
"Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung der Europäischen Kommission. Diese Erfolgsstory steht für uns als AW-Team stellvertretend für die vielen Beratungs- und Geschäftsanbahnungs-Erfolge im abgelaufenen Jahr und gibt viel Motivation für das neue Jahr!"

Internationaler Erfolg
Dabei hat die Außenwirtschaftsabteilung der WK Kärnten noch einen weiteren Grund zur Freude: Vor kurzem wurde die gesamte Außenwirtschaft der WKÖ mit 115 Außenwirtschaftscentern weltweit in Kuala Lumpur (Malaysia) vom International Trade Centre (ITC) zur besten Außenwirtschaftsorganisation der Welt gewählt. Der erste Platz in der Kategorie "Developed Country" des "2012 TPO Network Award -Excellence in Export Development Initiatives" ging an Österreich, dahinter folgten die Außenhandelsorganisationen von Frankreich und Litauen. "Damit stellen wir einmal mehr unter Beweis, dass wir unsere Mitgliedsbetriebe bei ihren Schritten ins und im Ausland hervorragend unterstützen und so einen wichtigen Beitrag zur Export-Erfolgsgeschichte unseres Landes leisten", so Höfferer. Das gelte auch und besonders für Kärnten: "Schließlich ist der Export einer der wichtigsten Beschäftigungs- und Wohlstandsgaranten, jeder zweite Euro der Kärntner Wirtschaft wird im Ausland verdient."

Zufriedene Mitglieder
Nicht nur international, auch auf dem Heimmarkt kann die Wirtschaftskammer auf das zu Ende gehende Jahr stolz sein. Denn die jährliche Mitgliederbefragung stellt der Serviceorganisation der Wirtschaftstreibenden ein gutes Zeugnis aus: Die ca. 1000 Teilnehmer der jährlichen Mitgliederbefragung sind - im Schulnotensystem -besonders zufrieden mit der fachlichen Kompetenz der Mitarbeiter (1,7), der Freundlichkeit und Höflichkeit (1,4) und mit dem Engagement und Entgegenkommen (1,6). Sind diese Werte im Vergleich zum Vorjahr gleichgeblieben, ist bei der Erreichbarkeit sogar eine Verbesserung von 1,8 auf 1,7 gelungen. Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher: "Wir freuen uns über diese positive Bewertung deshalb besonders, weil wir seit Jahren einen klaren Sparkurs in der Wirtschaftskammer fahren und es dennoch gelungen ist, die Zufriedenheit unserer Mitglieder zu halten oder in Teilbereichen sogar zu steigern."

WK zahlt sich aus
Trotz dieser umfassenden Bemühungen um die Mitgliedsbetriebe ist die Wirtschaftskammer heute eine schlanke, moderne und schlagkräftige Dienstleistungsorganisation, was sich auch in wissenschaftlichen Studien beweisen lässt: Eine aufwändige Analyse der Johannes-Kepler-Universität Linz hat ergeben, dass jeder über Grund-und Kammerumlagen in die Wirtschaftskammer Kärnten gezahlte Euro für die Kärntner Wirtschaft einen Mehrwert von sieben Euro bringt. Dieser Studie liegen das Serviceangebot der WK, seine Inanspruchnahme durch die Mitglieder, die damit ausgelösten Effekte, die Investitionen sowie die interessenpolitischen Erfolge der Kammer zugrunde. Pacher:
"Jeder Euro für die Kammer bringt sieben Euro Nutzen für die Unternehmen."

Investitionen in die Zukunft: TAZ
Dieser Hebel steckt auch in den hohen Zukunftsinvestitionen der Kammer. Die Verfügbarkeit von hochqualifizierten Fachkräften ist eine der Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort. Mit dem Test- und Ausbildungszentrum haben Wirtschaftskammer und WIFI seit Herbst 2011 eine europaweite Einzigartigkeit geschaffen, die Jugendliche auf spielerische Art bei der Wahl des richtigen Berufs unterstützt. Wie groß die Nachfrage nach dieser Form der Berufsorientierung ist, zeigen die Zahlen: Im heurigen Jahr werden etwa 3500 Schüler den Testparcours absolvieren. 2012 haben damit 59 Hauptschulklassen, 56 Klassen der Neuen Mittelschule, jeweils 14 Gymnasial- und Polytechnikumsklassen und acht Klassen aus anderen Schulen (HLW, HTL etc.) ihre individuellen Stärken kennengelernt und können die im Internet abrufbaren detaillierten Testergebnisse ihren weiteren Ausbildungs- oder Berufsentscheidungen zugrunde legen.

Modernstes Gastro-Ausbildungszentrum
Eine ähnliche Erfolgsgeschichte erwarten sich WK und WIFI auch vom Gastrozentrum, das nach Investitionen in der Höhe von 2,5 Millionen Euro erst vor wenigen Tagen eröffnet wurde. Kärntens erfolgreichste Erwachsenenbildungseinrichtung verfügt nunmehr über das österreichweit modernste und größte Ausbildungszentrum im Bereich der Gastronomie: Der gesamte fünfte Stock des WIFI-Haupthauses wurde zu diesem Zweck entkernt und umgebaut. Auf über 700 Quadratmetern entstanden ein Bar- und Servierbereich, eine Bäckerei, eine Konditorei sowie zwei Produktions- und eine Showküche. Mit dem Gastrozentrum wurden in der mittlerweile zwölfjährigen Amtszeit von Präsident Franz Pacher mehr als 40 Millionen Euro in Bildungseinrichtungen für Jugendliche und Erwachsene wie das Technikzentrum, das Silicon WIFI, das Test- und Ausbildungszentrum (TAZ) sowie in die Erneuerung der Lehrwerkstätten in den WK-Bezirksstellen investiert.

Testierte Bilanz
Und weil schon von Jahresbilanz die Rede sei, unterstrich Pacher aus aktuellem Anlass, dass die Wirtschaftskammer als einzige öffentliche Einrichtung in Kärnten seit Jahren die Doppik, also die doppelte Buchführung in Konten, in Kombination mit modernsten Managementsystemen anwende und über testierte Bilanzen verfüge. Pacher: "Wir kennen unsere finanzielle Verhältnisse bestens. Das ist in Zeiten wie diesen unerlässlich und eines der größten Probleme von Ländern und Gemeinden, die aufgrund der veralteten Kameralistik keine klare Bewertung des Vermögens und damit keine zeitgemäßen Steuerungsinstrumente haben."

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