Leichtfried: Wichtiger Erfolg für Österreich - Verkehrsausschuss stimmt für Kofinanzierung von Koralm- und Semmeringtunnel

Baltisch-Adriatischer Korridor wird ins europäische Kernnetz aufgenommen

Wien (OTS/SK) - Heute, Dienstag, wurde im Verkehrsausschuss über die transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN-T) und die Fazilität "Connecting-Europe" (CEF) abgestimmt. Konkret geht es darum, welche Strecken in das europäische Kernnetz aufgenommen werden und um deren finanzielle Ausstattung. "Für Österreich wurde ein erster großer Erfolg erzielt. Es wurde erreicht, dass sich die Abgeordneten dafür aussprechen, dass die Europäische Union den Bau von Koralm- und Brennerbasistunnel mit hunderten Millionen unterstützt", so der Delegationsleiter der SPÖ-EU-Abgeordneten, Jörg Leichtfried, gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Darüber hinaus hat es eine Mehrheit dafür gegeben, dass der Baltisch-Adriatische Korridor ins Kernnetz aufgenommen wird. Vor allem für die Steiermark kann dies einen massiven Aufschwung bedeuten", betont Leichtfried, Mitglied im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments.

"In den intensiven Verhandlungen rund um die TEN-T haben sich die unterschiedlichen Länderinteressen deutlich gezeigt. Umso größer ist die Bedeutung des heutigen Abstimmungsergebnisses, von dem Österreich eindeutig profitiert", erläutert der Europaparlamentarier. Er hat sich bereits im Vorfeld der Abstimmung gemeinsam mit EU-Abgeordneten aus Ländern entlang des Baltisch-Adriatischen Korridors für die Wichtigkeit des Projekts stark gemacht. Heute habe sich gezeigt, dass sich der Einsatz gelohnt habe, so Leichtfried. Erfreut zeigt sich Leichtfried auch darüber, dass die Forderung der Sozialdemokraten nach einer Förderung von Maßnahmen zur Reduktion von Schienenlärm eine Mehrheit fand. "Österreich liegt im Herzen Europas und ist somit als Bindeglied bei den Europäischen Verkehrsnetzen von großer Bedeutung. Heute wurde ein weiterer Schritt hin zu einem noch besseren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur gemacht. Aufgrund der klaren Abstimmungsergebnisse ist auch Zuversicht für die Abstimmung im Plenum des Europäischen Parlaments angebracht", sagt Leichtfried abschließend. (Schluss) js/mp

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