Heinisch-Hosek: ÖsterreicherInnen wollen mehr Kinderbetreuungsplätze

AK-Studie zeigt Handlungsbedarf - Finanzierungsmodell liegt am Tisch

Wien (OTS) - "Zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher sagen, sie wollen in der Familienpolitik weniger Steuerzuckerl und mehr Kinderbetreuung. Diese Kursänderung ist überfällig, auch aufgrund der geringen Geburtenrate in Österreich", so Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek in einer ersten Reaktion auf die heutige Pressekonferenz der Arbeiterkammer.

"Steuerleistungen werden von vielen nicht abgeholt, sie sind unfair und führen auch nicht zu mehr Geburten in Österreich. Höchste Zeit für eine Familienpolitik, von der alle etwas haben", so die Frauenministerin. Mehr als die Hälfte der von der AK Befragten bemängelt, dass es zu wenige Betreuungsplätze gibt, ein Drittel spricht sich für qualitative Verbesserungen bei der Betreuung aus.

Konkret gebe es ein Investitionsvolumen in dreistelliger Millionenhöhe, um den Bedarf an qualitätsvoller Kinderbetreuung zu decken. "Mein Modell liegt am Tisch. Keine Steuerzuckerl mehr, dafür doppelte Familienbeihilfe und 150 Millionen pro Jahr für die Kinderbetreuung. Davon hätte jede Familie in Österreich etwas", so Heinisch-Hosek. Auch die Wirtschaft würde profitieren: "Im Moment können 141.000 Eltern nicht oder nur Teilzeit arbeiten, weil es keine Kinderbetreuung gibt. Das können wir uns in Zeiten des Fachkräftemangels einfach nicht leisten", betont die Frauenministerin. "Ich bin dafür, hier keine Zeit mehr zu verlieren. Die Eltern in Österreich erwarten sich zurecht Verbesserungen und die gilt es rasch umzusetzen", so Heinisch-Hosek abschließend.

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