FP-Gudenus: Arbeit der Helige-Kommission bestätigt schlimmste Befürchtungen

Das stete Bemühen um Aufklärung des Heim-Horrors scheint zielführend

Wien (OTS/fpd) - "Während die Wiener SPÖ von Verjährung sprach, haben wir von nicht wiedergutzumachenden Verbrechen an Kindern gesprochen. Während die Wiener Grünen als Steigbügelhalter der SPÖ einen überparteilichen Untersuchungsausschuss im Wiener Landtag abgelehnt haben, haben wir für volle Aufklärung gekämpft. Während die Wiener SPÖ an Vertuschung und Machterhalt interessiert ist, sind wir an der Aufklärung eines der schlimmsten Verbrechen der Nachkriegszeit und der Verhinderung solcher Straftaten in Zukunft interessiert", erklärt Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus anlässlich der Kundgebung ehemaliger Heimkinder in Wien.

Die stete Arbeit für die ehemaligen Heimkinder und deren Rechte, sowie deren Glaubwürdigkeit habe sich gelohnt. Niemand zweifelt mehr an der unmenschlichen Dimension dieses Verbrechens im System der Wiener SPÖ. Die von der FPÖ öffentlich gemachten Schilderungen und Anschuldigungen der Betroffenen entpuppen sich nach und nach allesamt als grausame Wahrheit und zeigen das menschenverachtende Antlitz der Systemgünstlinge der Nachkriegszeit im roten Wien sowie die Vertuscher und Leugner ihrer Taten im heutigen roten Wien.

"Eines ist längst ersichtlich, Wien darf nicht länger von einem roten Bürgermeister regiert werden, wenn der schlechte Geruch von fast 70 Jahren Absolutismus mit grausamen Begleiterscheinungen endlich ausgelüftet werden soll. Die Grünen sind kein Korrektiv zur SPÖ, sondern ein trauriger Anblick der Eitelkeit und der Selbstverleugnung", resümiert Gudenus.

Zudem sei festzuhalten, dass die Kommission unter der Leitung von Dr. Barbara Helige bisher sehr gute Arbeit leiste. "Dass die Kommission die Akten, welche sie für ihre Arbeit benötigt, unvollständig oder oft gar nicht erhält, ist ein nur allzu erwartbarer Skandal gewesen. Dass Frau Dr. Helige und ihre Kommission dennoch zügig in der Aufarbeitung voranschreiten, erscheint in diesem Licht mehr als respektabel", lobt Gudenus.

Die Wiener FPÖ hat im heurigen Jahr ohne jegliches Schielen auf mediale Aufmerksamkeit intensiv und beständig für die Aufarbeitung der Schicksale der Heimkinder vom Wilhelminenberg und anderer Wiener Heime gearbeitet. "Wir haben den betroffenen Menschen das Gefühl von Glaubwürdigkeit und Mitgefühl vermittelt und ihnen das Versprechen gegeben, nicht aufzugeben sondern Druck zu machen für eine umfassende Aufklärung der Verbrechen unter Rücksicht auf die Rechte der Opfer und ohne Gnade für ein System das solche Täter hervorbringt", so Gudenus abschließend.

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