Fördermodell Filmstandort Austria wird verlängert

Die Filmindustrie begrüßt die nachhaltige Weiterführung eines österreichischen Erfolgsmodells

Wien (OTS/PWK942) - Auf Initiative von Wirtschaftsminister Dr. Mitterlehner wird das vom Wirtschaftsressorts geschaffene erfolgreiche Fördermodell "Filmstandort Austria" nun um 2 Jahre verlängert und werden weiterhin Euro 7,5 Mio jährlich zur Verfügung stehen.

Der Fachverband der Film- u. Musikindustrie begrüßt die nun erfolgte Verlängerung als Zeichen, dass ein seit 2 Jahren bestehendes Erfolgsmodell mit besonderer wirtschaftlicher Ausrichtung sich in der Praxis als sinnvolle Ergänzung der bestehenden Regional-u. Bundeskulturförderungen bewiesen hat.

Die Evaluierungsphase im Sommer dieses Jahres hat den Erfolg des Modells bestätigt und konnte mit bisher vergebenen Fördermittel von Euro 15,2 Mio immerhin ein Investitionsvolumen von Euro 132,5 Mio ermöglicht werden. Damit konnte sogar der als Vorgabe vom vergleichbaren deutschen Filmförderfonds DFFF erreichte Multiplikator von x7 deutlich überboten werden.

"Mit FISA in der zweiten Phase wird es notwendig, die bewährten Richtlinien an die aktuellen Erfordernisse anzupassen" - so Danny Krausz Obmann des Fachverbandes der Film- u. Musikindustrie. "Die Stärkung Österreichs im internationalen Wettbewerb, eine bessere Kapitalausstattung für die österreichische FilmPRODUKTIONSwirtschaft, insbesondere attraktivere Rahmenbedíngungen für die internationale Zusammenarbeit unter Berücksichtigung der neuen, derzeit von der EU-Kommission vorbereiteten Kinomitteilung werden unter Einbindung der Filmwirtschaft gerade erarbeitet, um das Förderinstrument zu entwickeln".

Seit dem offiziellen Start von FISA im September 2010 konnten mit der automatischen Spitzenfinanzierung insgesamt 55 Filme und Dokumentationen unterstützt werden und hat sich damit FISA als unverzichtbarer Teil der österreichischen Förderlandschaft etabliert.

In Zeiten des immer schwieriger werdenden filmwirtschaftlichen europäischen Umfelds, setzt das Wirtschaftsministerium damit nach der jüngst erfolgten Erhöhung des Budgets des Österreichischen Filminstituts auf Euro 20 Mio durch das BMUKK ebenfalls ein deutliches Zeichen, um den Filmstandort Österreich und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Filmproduktionen zu stärken. (us)

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Dr. Werner Müller
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