Land Kärnten setzt sich für Mieter ein

LR Ragger: Kostentreiber für Wohnaufwand entschärfen - Mit Wohnbauprogramm 2013 Stabilisierung des Wohnbaumarktes geschaffen

Klagenfurt (OTS) - "Wir werden uns dafür einsetzen, dass mit Mietern in Kärnten fair umgegangen wird", teilte heute, Dienstag, Wohnbaureferent LR Christian Ragger mit. Im Vergleich mit anderen Bundesländern konnte Kärnten den Anstieg der Mietkosten noch am besten begrenzen. Die Kärntner Grundmiete von Euro 2,69/m2 liegt noch weit unter dem bundesweit relevanten Richtwert der Mieten in Burgenland von Euro 3,13/m2. Ein von Ragger eingebrachter Vorschlag zur Bekämpfung der steigenden Mietkosten, werde im Jänner präsentiert.

"Es steht den, zum Teil sozialdemokratisch eingefärbten Wohnbaugenossenschaften natürlich jederzeit frei, die von ihnen geforderten Mieten zu senken, aber bitte nicht wie auch in der Vergangenheit auf Kosten der Steuerzahler", meinte Ragger. Die SPÖ Kärnten verschweige, dass echte Kostenreiber bei den Mieten jene Gesetze seien, welche die SPÖ- Wohnbaureferenten Anfang der 90-iger Jahre auf den Weg gebracht haben. "Alle fünf Jahre kommt es hier zu einer empfindlichen Steigerung. Das muss jetzt entschärft werden", erklärte Ragger.

Kärntens Bauwirtschaft erlebte zu Beginn des Jahres 2012 einen Aufschwung und arbeitete in den unterschiedlichsten Sparten auf Hochtouren. Besonders beachtlich waren die Steigerungen im Hochbau. So war allein im Wohnungs- und Siedlungsbau ein Plus von 84,2 Prozent zu verzeichnen. Der Wohnungsausblick sei äußerst erfreulich, da für die nächsten Jahre rund 2.000 Wohneinheiten entstehen werden.
Für das Jahr 2013 sind insgesamt 750 Wohneinheiten zur Errichtung sichergestellt. "Die Gesamtinvestition des Landes beträgt somit 105 Millionen Euro für das Jahr 2013. Diese Bauprojekte schaffen und sichern viele Arbeitsplätze, kurbeln die Kärntner Wirtschaft an und für die Bauwirtschaft bedeutet dies ein Auftragsvolumen von rund 420 Millionen Euro", betonte Ragger. Damit werde die ständige Kritik der AK- Kärnten gegenüber dem Land Kärnten entkräftet, dass zu wenig leistbarer Wohnraum geschaffen werde.

Des Weiteren verweist der zuständige Wohnbaureferent auf die, durch sein Bestreben eingeführte Wohnungsnachfragedatenbank des Landes Kärnten. Die Datenbank ermöglicht den Kärntnerinnen und Kärntnern, sich per Internet als wohnungssuchend zu melden und im virtuellen Wohnungsmarkt - mit Plänen, Fotos etc Einschau zu halten. "Mit der Wohnungsnachfragedatenbank ist eine Kontrollmöglichkeit gegeben, wo und in welchem Umfang der Wohnungsbedarf und die Wohnungsnachfrage bestehen. Auf dieser Seite sind freistehende und leistbare Wohnungen in ganz Kärnten zu finden", so Ragger abschließend.

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