LHStv. Scheuch: Politischer Schulterschluss für Blauröcke notwendig

Abschaffung der Mehrwertsteuer bei Ankauf von Feuerwehrgerätschaften gefordert - Innenministerin am Zug Entgeltfortzahlung zu sichern

Klagenfurt (OTS) - Mit der nun in Aussicht gestellten Entgeltfortzahlung für freiwillige Feuerwehren im Katastropheneinsatz wurde nun einer langjährigen Forderung freiheitlicher Feuerwehrreferenten Rechnung getragen. "Ich freue mich, dass nun endlich auch Innenministerin Johanna Mikl-Leitner zur Vernunft gekommen ist und sich für diese notwendigen Gespräche im Sinne der österreichischen Feuerwehren öffnet", hält der Kärntner Feuerwehrreferent LHStv. Ing. Kurt Scheuch fest.

Bereits seit vielen Jahren gebe es die Forderung, dass freiwillige Feuerwehren im Katastrophenschutzeinsatz besser gestellt werden. So müsse man den Florianijüngern die Entgeltfortzahlung sichern. Die Refundierung der Lohnkosten, die von den Arbeitgebern weitergezahlt werden, sollte durch den Katastrophenschutzfonds erfolgen. "Wenn sich die SPÖ nun als Retter der Feuerwehren aufspielt, sei der Sozialdemokratie ins Stammbuch geschrieben, dass die freiwilligen Feuerwehren und andere Hilfsorganisationen grundsätzlich politisch außer Streit stehen sollten", gibt Scheuch zu bedenken.

In diesem Zusammenhang erneuert Scheuch auch seine Forderung nach Abschaffung der Mehrwertsteuer bei Anschaffungen von Katastrophengerätschaften und Fahrzeugen durch die Gemeinden. "Es kann wohl nicht sein, dass die Gemeinden als Träger der Feuerwehren für diese notwendigen Anschaffungen doppelt zur Kasse gebeten werden. Am Ende des Tages sollte es zu einer vernünftigen Lösung für die Blauröcke kommen", so der Feuerwehrreferent.

Die letzte Hochwasserkatastrophe in Lavamünd habe gezeigt, wie wichtig die freiwillige Feuerwehr für das Land Kärnten ist. "Durch Novellierung des Feuerwehrgesetzes und der erst möglich gewordenen Aufstellung der Katastrophenhilfszüge konnten schlimmere Schäden verhindert und raschere Hilfe gewährleistet werden", so Scheuch. Das Land Kärnten hat für seine, im Katastrophenzug tätigen Mitarbeiter, selbstverständlich Sonderurlaub genehmigt. "Wir gehen mit gutem Beispiel voran und hoffen auf einen positiven Abschluss der Gespräche auf Bundesebene. Hier ist ein breiter Konsens über sämtliche Parteigrenzen hinweg notwendig", schließt Scheuch.

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