Kickl: FPÖ unterstützt Entgeltfortzahlung für Feuerwehrleute

Auch dann umsetzen, wenn Berufsheermodell Absage erleidet

Wien (OTS) - "Wir Freiheitliche unterstützen die Forderung nach einer Entgeltfortzahlung für Feuerwehrleute bei Katastropheneinsätzen, wiewohl die Motivationslage der SPÖ im Vorfeld der von ihr angezettelten Volksbefragung über die Wehrpflicht mehr als durchschaubar ist", meinte heute FPÖ-Generalsekretär Kickl zur jüngsten Debatte in der Koalition.

Die FPÖ habe bereits in der Vergangenheit eine ganze Fülle von Maßnahmen und Erleichterungen als Anerkennung der Gesellschaft für die Leistungen der Freiwilligen insbesondere in den Blaulichtorganisationen vorgeschlagen. Die Palette reiche von steuerlichen Vergünstigungen für Unternehmen, die z.B. Feuerwehrleute für Einsätze freistellen, über verbesserte Pensionsanrechnungsmöglichkeiten für besonders harte Einsatzzeiten und Steuervorteile für Blaulichtorganisationen bis hin zu Vorteilen bei Bewerbungen im öffentlichen Dienst für Aktive in Freiwilligen-Organisationen. Allen gemeinsam sei es in der Vergangenheit gewesen, dass keine der Koalitionsparteien irgendein Interesse an der Aufwertung der wichtigen Arbeit der Freiwilligen gehabt und alle Anträge der Freiheitlichen vom Tisch gewischt hätten, so der freiheitliche Generalsekretär.

"Wenn es jetzt die Chance zu einer Anerkennung der Hilfstätigkeit bei Katastropheneinsätzen in Form von Entgeltfortzahlungen im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr gibt, dann wollen wir sie als einen Schritt in die richtige Richtung nutzen", so Kickl weiter. "Man soll aber dafür Sorge tragen, dass ein solches Modell Dienstgebern aller Mitglieder von Freiwilligen-Organisationen, die im Katastropheneinsatz stehen, zu Gute kommt. Darüber hinaus wollen wir eine Garantie der Umsetzung und Aufrechterhaltung eines solchen Fortzahlungsmodells auch für den anzunehmenden Fall, dass die SPÖ mit ihrem Zerstörungskurs gegen die Wehrpflicht Schiffbruch erleidet", sagte Kickl.

Wenn es den Regierungsparteien unabhängig vom näherrückenden Datum der Volksbefragung ein Anliegen sei, die Freiwilligenarbeit in der Gesellschaft stärker zu würdigen, als bisher, dann müsste als nächster Schritt der enge Begriff des "Katstropheneinsatzes" verlassen werden und generell über Verbesserungen diskutiert werden. Die freiheitlichen Vorschläge dazu lägen am Tisch. Die erneute Befassung der Regierungsparteien damit werde zeigen, wie wichtig SPÖ und ÖVP die Freiwilligen nach dem 20. Jänner 2013 und erst recht nach der kommenden Wahl sein werden, so Kickl abschließend.

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