FPÖ-Obermayr zum Zollkodex der EU: Ursprungsland einer Ware ist nicht nur das letzte Herstellungsland in der Wertschöpfungskette!

Verbraucher haben ein Recht zu wissen, wo in die EU importierte Produkte herkommen

Wien (OTS) - Im Rahmen der aktuellen Debatte zum überarbeiteten EU-Zollkodex meldet sich der freiheitliche Europaabgeordnete Mag. Franz Obermayr zu Wort: "Momentan ist es so, dass Waren aus Drittländern, an deren Herstellung mehr als ein Land beteiligt waren, als Ursprungswaren jenes Landes gelten, an dem die letzte wesentliche Verarbeitung vorgenommen wurde. Das greift für mich zu kurz. Als Warenursprung sollte neben dem Letztverarbeitungsland zwingend auch jenes Land oder jene Länder angeführt werden, in welchen die Rohstoffgewinnung und die ersten Verarbeitungsschritte erfolgt sind."

Verbraucher hätten ein Recht zu wissen, von wo genau in die EU importierte Produkte stammen. Zudem spiele die Rückverfolgbarkeit von Waren eine zentrale Rolle im Kampf gegen den illegalen Handel mit gefälschten Waren, was wiederum das geistige Eigentum heimischer Unternehmen schütze.

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