• 17.12.2012, 15:02:02
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SJNÖ: Mathematik-Nachhilfe für Gehrer-Opfer Krempl

Jeder Veranlagungserfolg unter 4,6 Prozent ist handfester Verlust für NÖ - mittlerweile knapp 1 Mrd. Euro verspekuliert

Utl.: Jeder Veranlagungserfolg unter 4,6 Prozent ist handfester
Verlust für NÖ - mittlerweile knapp 1 Mrd. Euro verspekuliert =

Sankt Pölten (OTS) - "Das verheerende bildungspolitische Erbe der
ÖVP-Ministerin Gehrer wird wohl am besten an den
Mathematik-Kenntnissen eines JVP-Krempls sichtbar", kommentiert
SJ-Landesvorsitzender Boris Ginner einen heutigen Rundumschlag der
ÖVP-Jugend. Die Sozialistische Jugend gebe aber gerne Nachhilfe,
betonte Ginner weiter:

Das Geschäftsmodell sah vor, Wohnbaudarlehen und Landesbeteiligungen
im Wert von rund 8,2 Mrd. um 4,4 Mrd. zu verkaufen und nach rund 20
Jahren inklusive Zinserträgen von rund 5 Prozent pro Jahr wiederum
8,2 Mrd. zu haben. Um aus dem Rechnungshof-Bericht zu zitieren: "Der
dem Land - nach Abzug sämtlicher Kosten und der Garantieprämie des
Landes - zugeflossene Emissionserlös muss sich daher mit mindestens
4,6 Prozent pro Jahr verzinsen, damit dem Land wirtschaftliche
Vorteile erwachsen." Somit ist jeder Veranlangungserfolg unter den
einst angestrebten 4,6 Prozent pro Jahr natürlich ein handfester
Verlust für NÖ - und damit für alle LandesbürgerInnen. Mit 2,2
Prozent jährlicher Rendite liegt die Performance deutlich unter dem
angepeilten Wert - Resultat: derzeit ein Verlust von ca. 1 Mrd. Euro.

Anhand dieser Bilanz sei es völlig unverständlich, warum sich die ÖVP
weiter gegen ein Spekulationsverbot mit öffentlichen Geldern wehre.
"Wenn schon der Rechnungshof als landesfeindlich abgekanzelt wird,
könnte die ÖVP diese Fakten auch in der Presse, dem profil, dem
Format und im Standard nachlesen. Der Verdacht liegt aber nahe, dass
es der ÖVP ohnehin nicht um eine faktenbasierte Debatte geht, sondern
nur darum, der niederösterreichischen Bevölkerung Sand in die Augen
zu streuen", befürchtet Ginner. Lenke die ÖVP nicht ein und werde
volle Aufklärung weiter verhindert, werden die Milliardenverluste und
die selbstherrliche "Das Land bin ich"-Philosophie der Volkspartei am
3. März mit einem ordentlichen Wahldebakel abgestraft, prophezeit
Ginner abschließend.

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