Die 18. Gute Zeitung - "Ein Haus voller Hoffnung hängt an 1,5 Mio. Haustüren!"

Wien (OTS) - Die Weihnachtskampagne 2012 des Integrationshauses: Die 18. Ausgabe des Boulevardblatts für den Guten Zweck sowie Inserate in Printmedien und wieder verwendbare Weihnachtssackerln helfen Flüchtlingen.

Die Gute Zeitung bittet in dieser Woche wieder um Hilfe für die Flüchtlinge im Integrationshaus. Dieses Haus in der Wiener Leopoldstadt bietet Flüchtlingen weit mehr als ein Dach über dem Kopf und eine warme Mahlzeit: Mehrsprachige und professionelle Intensivbetreuung für Traumatisierte, AlleinerzieherInnen, chronisch Kranke sowie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Hilfe beim Spracherwerb, bei der Ausbildung und der Integration in den Arbeitsmarkt. Das sind nur einige der zahlreichen Maßnahmen, die den Menschen, die in ihrer Heimat alles verloren haben, vor allem die Hoffnung auf ein neues, besseres Leben geben sollen.
Es ist nun schon die 18. Ausgabe des Boulevardblattes für den guten Zweck, die an 1,5 Millionen Haustüren in halb Österreich hängt.. Menschen in Wien, Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich und in der Steiermark lesen ein Blatt, das Menschen, die unverschuldet auf die schattige Seite des Lebens gefallen sind, Hilfe und Hoffnung geben soll. Ein wichtiges Ziel ist auch, eine Verbesserung der rechtlichen und sozialen Lage von Asylsuchenden als auch der in diesem Jahr besonders angespannten finanziellen Situation des Integrationshauses zu erreichen.

Themenschwerpunkt dieser Ausgabe sind wieder Geschichten aus dem Alltag im Integrationshaus. Diese Beiträge stammen von Sibylle Hamann, Edith Meinhart, Lina Patrizia Pappacena und Willi Resetarits. Christine Nöstlinger schenkte dem Blatt ein berührendes Weihnachtsgedicht. Testimonials von Barbara Karlich, Alev Korun, Erika Pluhar, Sonja Wehsely, Georg Kapsch und Peter Rapp bitten um Unterstützung des Integrationshauses und fordern mehr Menschlichkeit und Respekt ein. Die Art Direktion teilten sich Gottfried Moritz und Mario Simon. Ermöglicht wurde das Erscheinen der Zeitung wieder durch die kostenlose Verteilung durch Feibra. Heimlicher "Hauptdarsteller" der Guten Zeitung ist wie jedes Jahr ein Erlagschein, der Spenden zugunsten des Integrationshauses sammeln soll. Nicht zuletzt lädt das Blatt auch zum 19. Wiener Flüchtlingsball am 8. Februar 2013 im Wiener Rathaus ein.

Die politische Botschaft der Guten Zeitung ist, dass Österreich Asylsuchende vor Krieg, Terror und Gewalt in Schutz nimmt, anstatt sie hier wieder zu Menschen zweiter Klasse zu machen, in Flüchtlingslagern zusammen zu pferchen, immer unter dem Damoklesschwert von Schubhaft und Abschiebung. "Zustände wie sie auf der Saualm herrschten und in Traiskirchen noch immer nicht vorbildlich sind, das ist wirklich kein Renommee für unser Land, das dürfen wir nicht dulden! Denn wie sich eine Gesellschaft zu ihren Schwächsten verhält, daran erkennt man ihren Wert, das ist ihre Visitenkarte!" verlangt Sepp Stranig, Herausgeber der Guten Zeitung.

Deswegen ist das Integrationshaus weiterhin so wichtig. Es ist ein Praxisbeispiel für gelebte Solidarität, für menschlichen Umgang und für ein respektvolles Miteinander. "Ob in unseren Wohngemeinschaften, im Wohnheimbetrieb, in der Beratung oder im Bildungsbereich, das Integrationshaus bemüht sich, dort wo der Mangel groß ist, die notwendige Hilfe zur Verfügung zu stellen und innovative Lösungen zu finden. Das Integrationshaus ist ein Modell für Europa und lebt vor, wie Flüchtlingsbetreuung gut funktioniert", betont Andrea Eraslan-Weninger, Geschäftsführerin des Integrationshauses.

Gleichzeitig mit der Verteilung der Guten Zeitung werden in profil, FALTER und Der Standard Inserate geschaltet (mit einer sehr stimmigen Zeichnung von Gerhard Haderer), die um Spenden für die Flüchtlingsbetreuung im Integrationshaus bitten und einen Kurswechsel in der Asyl- und Fremdenpolitik fordern.

Und nicht zuletzt beteiligen sich wieder die Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima und BILLA mit der Aktion "Nimm ein Sackerl für Dein Packerl" an der Weihnachtskampagne des Integrationshauses. In ausgesuchten BILLA-Filialen in Wien und auf allen Wiener Mistplätzen werden wieder verwendbare Weihnachtssackerln verkauft, deren Erlös dem Integrationshaus zugute kommt.

Mit all diesen Aktionen soll die professionelle Arbeit des Integrationshauses im nächsten Jahr gesichert werden. Ein Fünftel des Gesamtbudgets muss durch die Hilfe von privaten SpenderInnen, mit Unternehmenskooperationen und Veranstaltungserlösen aufgebracht werden. Für die intensive Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, AlleinerzieherInnen und traumatisierten Flüchtlingen als auch für die wichtige unabhängige Rechtsberatung für Asylsuchende braucht das Integrationshaus dringend Geld! "Die viele Jahre lang eingefrorenen Kostensätze wurden zwar angehoben, sind aber bei weitem nicht kostendeckend. Die Schere zwischen dem, was von der Grundversorgung zur Verfügung gestellt wird und dem, was dringend benötigt wird, geht immer mehr auf", warnt Stranig. "Es ist so wichtig, dass den Menschen unser Appell ans Herz geht und dass viele Erlagscheine einen wirksamen Rettungsschirm gegen Hartherzigkeit und Unmenschlichkeit bilden. Jeder Euro hilft. Jeder Euro ist ein Signal für eine andere Asyl- und Flüchtlingspolitik", wünscht sich Stranig abschließend.

www.integrationshaus.at

Unter diesem Link finden Sie die Daten der Einzelseiten der Guten Zeitung: https://dl.dropbox.com/u/35350085/GZ-SEITEN-JPGS.zip

Rückfragen & Kontakt:

Sepp Stranig
Tel.: 0699 / 1369 6363
mailto: s.stranig@integrationshaus.at

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