FPÖ-Strutz: Vermisse klare Worte von Fischer zu Salzburg

Ist die Hofburg schon im Winterschlaf?

Wien (OTS) - "Angesichts des hunderte Millionen schweren Finanzskandales der SPÖ Salzburg hat es dem sonst so gerne mahnenden Staatsoberhaupt offenbar die Rede verschlagen", zeigte sich der Stellvertretende FPÖ-Klubobmann NAbg. Dr. Martin Strutz verwundert über den verbalen Winterschlaf Fischers.

Während der "Bundespräsident für alle Österreicher" Proponenten anderer Parteien bei weitaus geringeren Verdachtsmomenten gerne und rasch den Rücktritt nahe lege, sei nun bei der Causa Burgstaller eisiges Schweigen angesagt, kritisierte Strutz die sehr eingeschränkte Sichtweise des Bundespräsidenten. Offenbar sei Fischer tatsächlich auf dem linken Auge blind, denn sonst hätte er sicher nach dem überfälligen Rücktritt Brenners auch jenen von Burgsaller gefordert, so Strutz.

Habe doch Fischer erst unlängst Richtung Kärnten verlauten lassen:
"Wenn das jemandem in einer anderen Partei passiert wäre, hätte die Freiheitliche Partei eine ganz klare Rücktrittsforderung formuliert; und ich glaube, dass die Freiheitliche Partei recht gehabt hätte mit einer solche Rücktrittsaufforderung", so Fischer.

Ebenso habe Fischer betont, dass für Politiker strengere Grenzen herrschen müssten als sie das Strafrecht vorsehe. Dies gelte offenbar nur für Politiker, die nicht in der SPÖ sozialisiert worden seien, kritisierte Strutz die sehr einseitige parteipolitische Sichtweise des SPÖ-Präsidenten. "Ich erwarte eine klare Rücktrittsaufforderung Fischers an Burgstaller, wenn der Bundespräsident noch einen Funken an Glaubwürdigkeit behalten möchte", schloss Strutz.

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