"profil": Neue Vorwürfe gegen Ronald S. Lauder, den Präsidenten des World Jewish Congress

Neue Vorwürfe gegen Ronald S. Lauder, den Präsidenten des World Jewish Congress

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, spitzen sich die internen Konflikte um den 68-jährigen Erben des Estée-Lauder-Konzerns, Ronald S. Lauder zu. Anfang Dezember war der Vorwurf des neuen Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) in Wien, Oskar Deutsch, publik geworden, Lauder habe in Wien versucht, "eine Gemeinde oder ihren Präsidenten ,zu kaufen'". Wie "profil" berichtet, wird Lauder nun auch versuchte Einflussnahme bei der Wahl des Präsidenten zum European Jewish Congress vorgeworfen.

Lauder verfügt laut neuestem Ranking des US-Wirtschaftsmagazins "Forbes" über 3,4 Milliarden Dollar Vermögen (nach 3,1 Milliarden Dollar im Jahr 2011). Laut Nachrichtenagentur Jewish & Israel News, New York soll er auf europäischer Ebene ein Gegengewicht zur Kandidatur des russischen Milliardärs Moshe Kantor gesucht und Gemeinden dafür "Zusagen gemacht" haben.

In Wien soll Lauder, Präsident des World Jewish Congress, 550.000 Euro an Sicherstellung für Gelder an jene Listen deponiert haben, die den Drittgereihten Martin Engelberg zum neuen IKG-Präsidenten wählen. Nach ursprünglichen Dementis hat der Sprecher Lauders, Gary Lewi, "profil" gegenüber nun von "einer Serie unglücklicher Missverständnisse" gesprochen. Lauder wurde von seinen Stellvertretern im World Jewish Congress nahe gelegt, sein Präsidentenamt bis zur Klärung der Sachverhalte zurückzulegen.

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