Fekter: "Prunkräume des Winterpalais der Öffentlichkeit zugänglich machen"

Finanzministerin übergibt Prunkräume für öffentliche Nutzung an Direktorin des Belvedere, Kulturministerin zeigt sich hoch erfreut

Wien (OTS) - Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz gaben Finanzministerin Dr. Maria Fekter, Kulturministerin Dr. Claudia Schmied und die Direktorin der Österreichischen Galerie Belvedere Dr. Agnes Husslein-Arco die Pläne zur neuen Nutzung der Prunkräume im Winterpalais des Prinzen Eugen in der Himmelpfortgasse bekannt.

"Ich will für die Menschen arbeiten und ihnen dienen, so wie es das Urspungswort 'ministrare' für Minister beinhaltet und nicht in diesen wunderschönen Prunkräumen residieren. Das war früher das Politikverständnis, ist aber nicht meines", erklärte Finanzministerin Fekter gleich zu Beginn. Sie selbst beziehe daher andere Räumlichkeiten in der Johannesgasse und wolle die barocken Prunkräume einer breiten Interssentenschar öffnen. "Die erklärte Nummer eins der Barockpalais in Wien soll den Österreicherinnen und Österreichern sowie interessieren Touristen in Form der musealen Nutzung der Prunkräume zugänglich gemacht werden. Daher habe ich in Absprache mit den betroffenen Ministerien entschieden, dass künftig die Österreichischen Galerien Belverdere diese Räumlichkeiten bespielen sollen und die Prunkräume dadurch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden", so Fekter.

Die kulturelle Symbiose von Sommerresidenz Belvedere und Winterpalais des Prinzen Eugen begeistert auch Direktorin Husslein-Arco: "Für die österreichische Kulturszene ist es ein historischer Tag, dass die Österreichischen Galerien Belvedere künftig dieses Barockjuwel als 'Schaufenster des Barock' nutzen dürfen."

Kulturministerin Schmied dankte der Finanzministerin für ihre Initiative im Einsatz für Kunst und Kultur und zitierte einen befreundeten Benediktinerpater: "Am Anfang steht das Wollen. Wir drei wollen, dass dieses Projekt ein Erfolg wird und deswegen wird es einer."

"Mit dieser Lösung wahren wir auf der einen Seite die Bundesinteressen, in dem das Gebäude zu einem modernen Bürogebäude adaptiert wurde und auf der anderen Seite heben wir durch die museale Nutzung die kunsthistorische Bedeutung des Standortes und öffnen ihn für die Allgemeinheit", schloss Finanzministerin Fekter.

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