FPÖ-Strache: Nationalbank erweist sich als Sumpf der Korruption

Wolfgang Duchatczek muss gehen

Wien (OTS) - Nach falschen Auskünften zum Thema Gold wartet die Nationalbank mit dem nächsten Skandal auf. In der Tochterfirma OeBS wucherten Vettern- und Freunderlwirtschaft. FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache fordert in diesem Zusammenhang den Rücktritt sowohl Ewald Nowotnys, als auch Wolfgang Duchatczeks.

Der Vizegouverneur der Oesterreichischen Nationalbank Wolfgang Duchatczek fungiert gleichzeitig als Aufsichtsrat der Tochtergesellschaft OeBS. Allein eine Mitarbeiterin soll von 2008 bis 2011 Spesen von knapp einer Million Euro angehäuft haben. Potenzmittel, High Heels und Handtaschen fanden ihren Weg in die Abrechnung. Die Geschäftsführung scheint sich daran wenig gestoßen zu haben - im Gegenteil. 22 Prüfungen brachten die Missstände nicht ans Licht. "Langsam fragt man sich, welche Bombe wohl als nächstes platzen wird. Die Nationalbank hat scheinbar ein ganzes Repertoire an Skandalen anzubieten", zeigt sich Strache schockiert und fordert den Rücktritt des Gouverneurs und seines Stellvertreters Duchatczek. "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht mehr", setzt Strache nach. Schließlich habe die Nationalbank das Parlament im Zusammenhang mit den Goldreserven über Jahre hinweg in die Irre geführt. Auch für den freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Gerhard Deimek haben die betreffenden Personen "jede Glaubwürdigkeit und Seriosität" verspielt. Er verweist in diesem Zusammenhang auf die strafrechtlichen Ermittlungen gegen Duchatczek. "Ermittlungen durch die Staatsanwalt scheinen eine Voraussetzung für höhere Weihen in den Reihen von Rot und Schwarz zu sein", bekräftigt Deimek seine Kritik.

Die FPÖ fordert eine glaubwürdige Nationalbank. Gerade in der Eurokrise muss es der Bevölkerung möglich sein, den Währungshütern zu vertrauen. "Korruption und strafrechtliche Ermittlungen lassen sich damit nicht vereinbaren", schließt Strache.

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